Kirchenchor St. Franziskus & Mitglieder der Bochumer Symphoniker lädt zum großen Oratorienkonzert

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Luthers Bibelübersetzung war schon über 200 Jahre alt, als Karl W. Rammler sich daran machte, Teile der Lutherbibel in zeitgemäße Sprache zu übertragen. So auch einen Text zum Thema „Auferstehung und Himmelfahrt Jesu“, den zahlreiche Komponisten seiner Zeit als Libretto für ein Oratorium verwendeten. Wiederum mehr als 200 Jahre später wird dieses lyrische Werk in einer Vertonung von Carl Philipp Emanuel Bach zu seinem 300. Geburtstag in diesem Jahr in zahlreichen Konzerten zu neuem Leben erweckt.


Was uns heute noch an diesem Werk fasziniert, ist die romantische naturbezogene Sprache und deren unmittelbare musikalische Ausdeutung. Wenn im ersten Rezitativ „die Berge beben“ und „Judäa zittert“, sorgen grandiose dynamische
Paukenwirbelketten dafür, dass diese Naturbeschreibungen physisch erlebbar werden.
Besondere Bedeutung bekommen die Begegnung Maria Magdalenas mit dem auferstandenen Jesus, die Geschichte vom ungläubigen Thomas, die Erzählung der Emmaus-Jünger und schließlich die Beschreibung der Himmelfahrt Jesu.
Royale Fanfaren von dialogisierenden Hörnern und Trompeten („Der König ziehet in sein Reich“) vermögen den Zuhörer im Innersten zu packen und lassen vergessen, dass die blumige Sprache so gar nicht mehr in unsere Zeit passt, wenn der Chor anschließend „frohlocken“ und „jauchzen“ darf.


Der Kirchenchor St. Franziskus, Bochum-Weitmar, führt dieses Oratorium am Sonntag, den 18. Mai um 17:00 Uhr unter der Leitung von Helmut Leo in der Kirche Heilige Familie, Karl-Friedrich-Str. 11, 44795 Bochum auf. Weitere Mitwirkende sind Mitglieder der Bochumer Symphoniker sowie die Gesangssolisten Evelyn Ziegler, Wolfgang Klose und Patrick Ruyters. Karten zum Preis von 15,- €, ermäßigt 12,-€ sind an zahlreichen Vorverkaufsstellen (s. Pfarreiwebsite) und an der Abendkasse erhältlich. Einlass ab 16:15 Uhr

Informationen über das Werk finden sie hier.

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