Neuigkeiten aus Heilige Familie

Danke! - Erlös des Benefizkonzert

Heimkehrer-Dankeskirche

Das Benefizkonzert zugunsten der Neukonzeption und des Erhaltes der Gedenkstätte und des Museums in der Krypta der Heimkehrer-Dankes-Kirche Bochum unter der Schirmherrschaft von Carina Gödecke MdL, Präsidentin des NRW-Landtages, am 22. Januar 2017, erbrachte einen Reinerlös von 1.250 €. Wir danken den zahlreichen Besuchern, die durch Ihre großherzigen Spenden zu diesem Ergebnis beigetragen haben. Vor allem danken wir jedoch Iryna Furmann (Orgel) und Jahn Topeit (Trompete), die die musikalische Gestaltung des Konzertes extra für diesen guten Zweck übernommen haben und in dieser Form die Neukonzeption des Museums in der Krypta unterstützt und gefördert haben. Neben der Landtagspräsidentin nahmen u.a. auch der 1. Vizepräsident des NRW-Landtages, Eckhard Uhlenberg MdL aus Werl, Bürgermeisterin Erika Stahl, Bundesminister a.D. Jochen Borchert, Alt-Oberbürgermeister Ernst-Otto Stüber und SPD-Landtagskandidat Prof. Dr. Karsten Rudolph an dem Benefizkonzert teil. Vielen Dank an alle, die bei der Organisation und Durchführung des Konzertes auch "hinter den Kulissen" mitgewirkt haben!

Benefizkonzert zu Gunsten der Heimkehrer-Dankes-Kirche Bochum

Heimkehrer-Dankeskirche

Am Sonntag, dem 22. Januar 2017, ab 16 Uhr spielen Iryna Furmann an der Orgel und Jahn Topeit an der Trompete ein Benefizkonzert.

Der Eintritt ist kostenlos! - Um eine großherzige Spende wird am Ausgang gebeten!
Der Erlös des Benefizkonzertes ist für die Neukonzeption und den Erhalt der Gedenkstätte mit dem integrierten Museum in der Krypta der Heimkehrer-Dankes-Kirche als deutschlandweit einzigartiges Mahmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern bestimmt.

Die Schirmherrschaft übernimmt Carina Gödecke MdL, Präsidentin des nordrhein-westfälisches Landtages.
Außerdem haben als weitere Ehrengäste Eckhard Uhlenberg MdL, 1. Vizepräsident des nordrhein-westfälischen Landtages, und Erika Stahl, Bürgermeisterin in Vertretung des Oberbürgermeisters Thomas Eiskirch, ihre Teilnahme zugesagt.

Über ihre zahlreiche Teilnahme würden wir uns sehr freuen!

Das offizielle Plakat der Veranstaltungen finden Sie hier zum Download.

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Krypta-Umbau mit Segen des Papstes

Heimkehrer-Dankeskirche
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Edgar Pferner (links) und Wolfgang Dröge (rechts) überreichen dem Papst (Mitte) das Kreuz aus Grenzzaun der innerdeutschen Grenze.

Handwerker aus Bochum überreichen Kreuz aus Grenzzaun

Bis zu 30.000 Menschen nehmen wöchentlich am Mittwoch an den Generalaudienzen des Papstes in Rom auf dem Petersplatz teil. Für eine Bochumer Delegation wurde diese Audienz der ganz besondere Höhepunkt einer dreitägigen Pilgerreise in die ewige Stadt. Der Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein, hatte den Bochumern die Möglichkeit eröffnet in der sogenannten "prima fila" Platz nehmen zu dürfen und im Anschluss an den offiziellen Teil der Generalaudienz so Papst Franziskus persönlich begegnen zu dürfen und einige Worte mit ihm sprechen zu können.

Christian Herker, Mitglied des Pfarrgemeinderates der Pfarrer St. Franziskus Bochum, konnte bei der Gelegenheit dem Pontifex auch einen Bildband über die Pfarrei im Bochumer Süden mit ihrer ganzen Kirchengeschichte, der vom verstorbenen Pfarrer Norbert Humbger herausgegeben wurde, überreichen. Zudem berichtete er dem Kirchenoberhaupt über die Heimkehrer-Dankes-Kirche als deutschlandweit einzigartiges Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern sowie den Stand der momentanen Umbauarbeiten in der Krypta der Kirche. Papst Franziskus zeigte sich sichtlich sehr beeindruckt von der besonderen Bedeutung der Kirche, die für Frieden und Versöhnung steht. Am Abschluss der mehrminütigen Begegnung segnete der Papst eine Gedenktafel, die zukünftig den Eingang der Gedenkstätte in der Krypta der Heimkehrer-Dankes-Kirche zieren wird "und dort als sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit dem Nachfolger des Apostels Petrus und Hirten der universalen Kirche stehen wird", so Herker. Dieses Zeichen der Verbundenheit des Kirchenoberhauptes sei natürlich eine ganz besondere Freude und Ehre, zumal der Papst sich auch immer wieder aktiv für den Frieden in der Welt einsetze und dafür u.a. in diesem Jahr mit dem Karlspreis der Stadt Aachen ausgezeichnet wurde. Herker bat den Papst anschließend um sein Gebet für die gesamte Pfarrei St. Franziskus. Der Papst sagte dies zu und erwiderte spontan: "Beten Sie auch für mich!"

Die Delegation der Handwerkerschaft Ruhr konnten Papst Franziskus während der Begegnung ein Kreuz überreichen, welches aus Grenzzaun der ehemaligen innerdeutschen Grenze gefertigt wurde. Die Kreuze wurden durch die verschiedenen Gewerke im Rahmen einer Handwerker-Wallfahrt nach Bochum-Stiepel zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit im vergangenen Jahr, die maßgeblich von dem Obermeister der Friseur-Innung Edgar Pferner organisiert wurde, gefertigt. Für Edgar Pferner, der am 2. November 1966 selber mit seinem Vater über die innerdeutsche Grenze geflohen ist, ist die Wiedervereinigung Deutschlands und der Fall des Eisernen Vorhangs ein Geschenk Gottes. Daher war ihm die Wallfahrt nach Rom so besonders wichtig. Dass es schlussendlich zu dieser persönlichen Begegnung mit Papst Franziskus kommen würde, kann er noch immer nicht ganz begreifen. Das Kreuz steht für Pferner als Zeichen der Freiheit. Aus dem Grenzzaun, der einst Familien trennte und viele Tote brachte, ist nun ein christliches Symbol entstanden, welches uns im gemeinsamen Glauben miteinander verbindet und eint. Der Papst zeigte sich tief beeindruckt von dem großen Kreuz und er unterschrieb sogar persönlich ein Trikot, welches an die Handwerker-Wallfahrt und eine vorausgegangene Benefizveranstaltung mit Fußballturnier im vergangenen Jahr daran erinnert.

Nach der persönlichen Begegnung mit dem Pontifex erhielt jeder Teilnehmer noch als Erinnerung einen vom Papst persönlich gesegneten Rosenkranz, der auch das päpstliche Wappen trägt, überreicht.

Auf dem Programm der Bochumer Rom-Pilger standen natürlich neben einem Besuch der zahlreichen Sehenswürdigkeiten in Rom momentan laufenden Heiligen Jahr der Barmherzigkeit auch der Pilgergang durch die Heilige Pforte im Petersdom sowie ein Besuch des deutschen Friedhofs im Vatikan. Übernachtet haben die Bochumer Pilger übrigens in der Benediktinerabtei San' Anselmo auf dem römischen Aventin, dem Sitz der Ordensleitung des Benediktiner.

Christian Herker (rechts) im Gespräch mit Papst Franziskus (links). Anschließend segnet der Pontifex die Gedenktafel für die Heimkehrer-Dankes-Kirche Bochum.

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© Bilder: Servizio Fotografico - L'Osservatore Romano

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Wallfahrt im Sinne der Versöhnung - Musikgruppen aus Bochum musizieren in Frankreich

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81 Personen starteten in Bochum kürzlich eine Wallfahrt auf den Spuren des Abbé Franz Stock (www.franz-stock.org) nach Chartres. Im vergangenen Jahr wurde die Wanderausstellungen über den deutschen Priester, der während des II. Weltkrieges in Frankreich wirkte und daher als Wegbereiter der deutsch-franzözischen Aussöhnung gilt, in der Bochumer Heimkehrer-Dankes-Kirche präsentiert. Einer der zahlreichen Gäste während des Begleitsprogramms zur Ausstellung war auch Bischof Msgr. Michel Pansard aus Chartres ein. So machte sich die Bochumer Kirchengemeinde auf den Weg, um die Einladung des Bischofs anzunehmen. Die organisierte Wallfahrt der Gemeinde St. Franziskus Bochum-Weitmar war in vielerlei Hinsicht für alle Teilnehmer ein Erlebnis. Zum einen wurden die Wirkungsstätten des deutschen Priesters Franz Stock in Frankreich besucht und zum anderen begleiteten die Musikgruppen der Gemeinde die Wallfahrt und gestalteten unter Leitung von Chorleiter Helmut Leo die Liturgien mit ihrer Musik. Höhepunkte waren sicherlich für alle Teilnehmer das Pontifikalamt am Samstagabend mit Bischof Pansard am Grab von Abbé Stock mit dem anschließenden gemeinsamen Abendessen mit dem Bischof und das Pontifikalamt am Sonntagmorgen in der berühmten Kathedrale von Chartres. Für den Chor war es sicherlich eine ganz besondere Ehre und ein Erlebnis zugleich, in der Kathedrale einige Choräle im Rahmen des Sonntagshochamtes mit Einführung des neuen Dompfarrers erklingen zu lassen. Neben einer Führung durch die Kathedrale, der Möglichkeit zum Besuch des berühmten Glaskunstzentrums Chartres standen auch ein Besuch der französische Nationale Militärgedenkstätte auf dem Mont Valérien in der Nähe von Paris, wo Abbé Stock während des II. Weltkrieges zu Tode Verurteilte bis zur Hinrichtung seelsorglich begleitete, sowie ein Besuch des sogenannten "Stacheldrahtseminars", welches Stock von Sommer 1945 bis Sommer 1974 als Regens leitete, auf dem Programm der Reise. Im Stacheldrahtseminar bei Chartres kam es schließlich auch zu einer Begegnung mit Mitgliedern der französischen Franz-Stock-Vereinigung. Abschließend stand auf der Rückreise noch ein Zwischenstopp im belgischen Marienwallfahrtsort Banneux an, der mit einer Heiligen Messe in der dortigen Botschaftskapelle endete. Die Wallfahrt wurde begleitet von Kaplan, Pater Placidus Beilicke OCist und Pastor Theo Schwens.

Bild: In der Kirche Saint-Jean Baptiste in Chartres-Rechèvres fand Abbé Franz Stock 1963 nach der Umbettung seines Leichnams seine letzte Ruhestätte. Hier wurde ein feierliches Wallfahrtshochamt mit Bischof Msgr. Michel Pansard (Chartres) gefeiert. Die Musikgruppen der Gemeinde gestalten die Liturgie musikalisch mit der "Messe des Friedens" von Reimund Hess. Auch die französischen Gottesdienstbesucher waren davon sehr begeistert.

Positive Nachrichten aus Berlin - Kulturstiftung der Länder fördert Restaurierung in der Heimkehrer-Dankes-Kirche

Heimkehrer-Dankeskirche
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Gemeinsame Pressemitteilung der Kulturstiftung der Länder und der katholischen Kirchengemeinde St. Franziskus Bochum-Weitmar:

Eine positive Nachricht erhielt die katholische Kirchengemeinde St. Franziskus Bochum-Weitmar in den vergangenen Tagen aus Berlin: Die Kulturstiftung der Länder fördert im Rahmen ihrer Initiative "Kunst auf Lager" die Restaurierung der historisch wertvollen Bilder und Gemälde, die nach der Neukonzeption des Museums in der Krypta der Heimkehrer-Dankes-Kirche Bochum zukünftig wieder der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen.

Sichtlich erfreut zeigen sich Pastor Theo Schwens und Gemeinderatsmitglied Christian Herker nachdem sie den positiven Förderbescheid der Berliner Stiftung durch die Generalsekretärin Isabel Pfeiffer-Poensgen zugestellt bekommen: "Das ist ein wahrer Segen für die gesamte Neukonzeption und den Wert der gesamten Mahn- und Gedenkstätte mit dem integrierten Musuem."

Durch ein Sponsoring der Stadtwerke Bochum sowie größere finanzielle Zuwendungen durch den Förderverein Heimkehrer-Dankes-Kirche e.V., die Bank im Bistum Essen, die Firma Markus-Bau GmbH Bochum und weitere finanzielle Unterstützer (die natürlich auch alle namentlich auf einer Sponsorenwand genannt werden) konnte bislang nur eine Teilfinanzierung für die kostspielige Restaurierung sichergestellt werden. Durch die Förderung der Kulturstiftung der Länder können nun alle Bilder, Zeichnungen und Gemälde umgehend restauriert und neu gerahmt werden und so der Nachwelt im Sinne der Erinnerungskultur dauerhaft erhalten bleiben und einer breiten Öffentlichkeit wieder präsentiert und zugänglich gemacht werden.

"Die Kulturstiftung der Länder freut sich, im Rahmes des Aktionsbündnisses 'Kunst auf Lager' die sachgerechte Konservierung der Bilder in der Heimkehrer-Dankes-Kirche Bochum zu finanzieren. Die von Lagerinsassen angefertigten Gemälde und Zeichnung geben einen unmittelbaren, anrührenden Eindruck vom Leben in der Kriegsgefangenschaft. Sie sind Zeugnisse persönlicher Schicksale und Zeichen der Dankbarkeit all derjenigen, die aus den Lagern zurückkehren konnten. In der Krypta der Kirche sollen sie auch weiterhin an diesen Abschnitt der deutschen Geschichte erinnern", teilt Prof. Dr. Frank Druffner, der stellvertretende Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder in Berlin mit.

Neben dem Museum für Stadtgeschichte in Dessau, dem Schloss Friedenstein in Gotha, dem Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg, dem Landesmuseum Hannover, der Staatlichen Kunsthalle in Karlsruhr, dem Museum Kurhaus Kleve, dem Historischen Archiv der Stadt Köln, dem Museum Schnütgen in Köln, dem GRASSI Museum für Völkerkunde in Leipzig, dem Stift Neuzelle, dem Museum für Vor- und Frühgeschichte in Saarbrücken sowie dem Staatlichen Museum Schwerin erhält nun auch eine Bochumer Einrichtung eine Förderung durch die Kulturstiftung der Länder im Rahmen der Initiative "Kunst auf Lager" zur Erschließung und Erforschung, Konservierung und Restaurierung sowie Förderung von Infrastruktur und Logistik von Museumssammlungen.

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Restaurierung in vollem Gange

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In der Bochumer Galerie Hebler werden derzeit zahlreiche Gemälde aus dem Museum in der Krypta der Heimkehrer-Dankeskirche Bochum restauriert. Die Gemeinde St. Franziskus Bochum-Weitmar hatte sich um ein Sponsoring der Stadtwerke Bochum beworben und wurde von den Bürgerinnen und Bürgern mit insgesamt 2.466 Herzen für eine Förderung ausgewählt. Im Frühjahr 2017 soll die Krypta feierlich wiedereröffnet werden, dort sind unzählige Exponate aus den Kriegsgefangenenlagern der Zweiten Weltkriegs ausgestellt.

Über die Restaurierung der historisch sehr wertvollen Bilder und Gemälde berichteten auch der Stiepeler Bote (Oktober 2016) auf Seite 9 und die WAZ Bochum (11. Oktober 2016) in der Stadtteilzeitung Süd.
Hier gelangen Sie zu den Online-Versionen der entsprechenden Presseberichte:

Stiepeler Bote: http://www.3satz-bochum.de/images/pdf/Stiepeler_Bote_244_web.pdf
WAZ Bochum: http://www.derwesten.de/staedte/bochum/sued/an-gemaelden-nagt-der-zahn-der-zeit-id12265423.html

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Konzert mit Claudia Hirschfeld und David Döring in Heimkehrer-Dankes-Kirche

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Zu einem modernen Konzert mit Claudia Hirschfeld an ihrer Wersi-Digitalorgel und David Döring mit der Panflöte sind alle Musikfreunde am Samstag, 29. Oktober 2016, ab 15:30 Uhr in die Heimkehrer-Dankes-Kirche eingeladen.

Claudia Hirschfeld ist seit mittlerweile 30 Jahren professionell als Organistin und Keyboarderin unterwegs und zählt zu den absoluten Superstars an ihrem Instrument. In ganz Europa, aber auch in Nord- und Südamerika sowie Arabien und China hat sie schon erfolgreich in die Tasten gegriffen, aber auch bei vielen TV-Auftritten für Furore gesorgt. Neben ihrer Tätigkeit als Solistin hat sich Hirschfeld auch als "Orchester" für namenhaften Sänger, Chöre und Instrumentalsolisten einen Namen gemacht und arbeitet dabei unter anderem mit Weltstars wie René Kolle, Eva Lina, der Trompetenlegende Walter Scholt, den German Tenors oder neu eben David Döring zusammen. David Döring ist mit Musik groß geworden, hat zunächst Geige gelernt, eher er zur Panflöte gewechselt ist und sich darauf eine nahezu unerreichte Viruosität angeeignet hat. Seine YouTube-Videos wurden millionenfach geklicjt und haben ihn auf der ganzen Welt zu einem Star an seinem Instrument gemacht. Gerne geht David Döring auch neue Wege, spielt mit seiner Panflöte Melodien, die man sonst noch nie auf so einem Instrument gehört hat.

Gemeinsam präsentieren Hirschfeld und Döring mit ihren "Himmelsklängen" ein Programm, das Spirituelles genauso enthält, wie Gospels aber auch immer wieder gerne gehörte Welthits - alles zum "Lobe Gottes und zur Freude der Menschen". Der warme Klang der Wersi-Orgel mit all ihren Facetten verschmilzt dabei kongenial mit der Magie der Panflöte und bietet Konzertbesuchern ein einzigartiges Klangerlebnis, das zum Träumen genauso einlädt und wie zum Mitklatschen- und feiern.

Karten für das Konzert sich ab sofort in Bochum zum Preis von 18 € für Erwachsene und 10 € für Kindern und Jugendliche bis 18 Jahre im Vorverkauf erhältlich. Vorverkaufsstellen sind unter anderem das Pfarrbüro St. Franziskus (Franziskusstr. 11, 44795 Bochum, Tel.: 0234 / 431172) und der Stiepeler Klosterladen (Am Varenholt 11, 44797 Bochum, Tel.: 0234 / 77 70 522).
Darüber hinaus können Karten auch online über die eventim bestellt werden, dafür hier klicken.
Weitere Informationen zum Konzert gibt es auch auf der Internetseite der Künstlerin Hirschfeld unter: www.claudia-hirschfeld.de

Hier finden Sie auch das Plakat zum Konzert.

Bild (© Hermann Haferkamp): Claudia Hirschfeld an ihrer Wersi-Orgel

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Regionalverband Ruhr würdigt Heimkehrer-Dankes-Kirche mit Themenrouten-Tafel

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Seit einigen Jahren ist die Heimkehrer-Dankes-Kirche Bochum eine der Stationen der Route Industriekultur (Nr.26 / Sakralbauten). Nun wurde kürzlich an der Bochumer Kirche auch eine Themenrouten-Tafel mit geschichtlichen Daten zu dem einzigartigen Sakralbau im Bochumer Südwesten sowie einem historischen Foto vom ersten Spartenstich auf dem städtischen Bürgersteig im Regionalverbandes Ruhr (RVR) in Essen aufgestellt. Erste Verhandlungen mit dem RVR gab es bereits im Februar 2016. Die Texte und Fotos wurden zwischen der katholischen Kirchengemeinde und dem RVR abgestimmt. Ein besonderer Dank ergeht an der Archiv des Bistums Essen für das zur Verfügung gestellte Bildmaterial. Nachdem der Kirchenvorstand der Pfarrei St. Franziskus Bochum sein zustimmendes Votum gefasst hatte und auch der Gestattungsvertrag der Stadt Bochum vorlag, konnte die Tafel nun aufgestellt werden. Horst Jeschonnek von der Abteilung für Regionales Standort- und Infrastrukturmanagement des RVR und Christian Herker vom Gemeinderat St. Franziskus Bochum-Weitmar freuen sich außerordentlich, dass die Themenrouten-Tafel fortan Passanten auf die wichtige Bedeutung der Heimkehrer-Dankes-Kirche Bochum als deutschlandweit einzigartiges Mahnmal für Frieden und Aussöhnung untern den Völkern hinweist. Für die Gemeinde ist es eine umso größere Freude, dass die Aufstellung der Tafel noch direkt zu Beginn der Sanierungsarbeiten in der Heimkehrer-Gedenkstätte mit dem integrierten Museum in der Krypta der Kirche erfolgen konnte. Das Museum ist nun seit dem 12. September 2016 vorerst geschlossen und wird voraussichtlich im Frühjahr 2017 nach einer kompletten Neukonzeptioin wieder für die gesamte Öffentlichkeit zugänglich sein.

Hintergrund (Route Industriekultur):

Mehr als 1000 Standorte in aktuell 28 Themenrouten (die Routen "Gelsenkirchen" und "Eisen & Stahl" sind in Vorbereitung) bilden derzeit ergänzend zur eigentlichen Route der Industriekultur ein feingliedriges Netzwerk, das die Industrielle Kulturlandschaft des Ruhrgebiets in all seinen Facetten spiegelt. Die Natur spielt hier ebenso eine Rolle wie Stadtgeschichte, beeindruckende Architektur, die prägende Bergbauvergangenheit und Stahlproduktion oder das vielfältige Transportwesen. Der Begriff Route ist dabei nicht als vorgegebene Wegstrecke zu verstehen, sondern bietet den fachlich und speziell Interessierten die Chance, das Ruhrgebiet auf ganz persönliche und durchaus auch auf ganz andere Weise zu entdecken. Ob es nun um historische Eisenbahne, die Dortmunden Bierbraukunst, das UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen oder die Industrialisierung der Region geht. Für die Zusammenstellung der Routen, der Texte und Bilder zeichnen dabei stets Experten des Fachgebietes verantwortlich.
Ein vielfach unbekanntes, aber bedeutendes Kapitel der Industriekultur sind die Orte des Glaubens und der Andacht. Die Kulturlandschaft des Ruhrgebiets bietet theologisch Interessierten, Historikern und Kunsthistorikern, Einheimischen wie Touristen eine faszinierende Fülle an Sakralbauten des Industriezeitalters. Migranten aller Epochen brachten und bringen bis heute ihren Glauben mit und wirbelten dabei die seit der Reformation statische Konfessionsstruktur zwischen Ruhr und Lippe durcheinander. Ausdruck davon war eine enorme Zunahme an Kirchenbauten beider christlicher Konfessionen vor dem Ersten Weltkrieg. So wurden in den Dörfern, die nun zu Bergbaustädten wurden, alte kleine Kirchen abgerissen und an ihre Stelle neue gebaut; teilweise wurden die alten Gebäude erweitert. Vorherrschender Baustil war hierbei die Neugotik. In der Weimarer Zeit entstanden bemerkenswerte Neubauten u.a. im Backsteinexpressionismus. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte zwischen 1950 und 1970 der Bauboom noch einmal ein mit der Folge, dass die Route auch zahlreiche Beispiele modernen Kirchenbaus vorzuweisen hat. Die Route umfasst auch alte und neue Synagogen sowie Gotteshäuser späterer Zuwanderer wie orthodoxe Christen und Muslime und den Hindutempel in Hamm als anschauliche Belege des Wandels zu einer multikulturellen Metropole Ruhr. Kirchentouren mit dem Fahrrad bietet echtnahdran an.

Hintergrund (Heimkehrer-Dankes-Kirche):

Die Heimkehrer-Dankes-Kirche in Bochum-Weitmar wurde 1958 von Pfarrer August Halbe errichtet. Nach seiner Heimkehr aus einer fünfjährigen Kriegsgefangenschaft im Ural begann er zusammen mit 20 weiteren ehemaligen Kriegsgefangenen den Bau der Kirche. Im Dezember 1959 weihte Bischof Franz Hengsbach die Kirche, welche seit 2005 unter Denkmalschutz steht. Für viele Menschen ist die Heimkehrer-Dankes-Kirche ein Ort der Erinnerung und ein Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern.

Museum in der Krypta der Heimkehrer-Dankes-Kirche öffnet vorerst letztmalig

Heimkehrer-Dankeskirche

An gleich zwei aufeinanderfolgenden Wochenende lädt die deutschlandweit einzigartige Heimkehrer-Dankes-Kirche wieder Besucher aus Nah und Fern zur Besichtigung und zum Verweilen ein.

Öffentliche Führung

An jedem ersten Sonntag im Monat bieten die Kirchenführer/innen um 11 Uhr (nach dem Hochamt um 10 Uhr) eine fachkundige öffentliche Führung durch die Kirche und Krypta an. So findet die nächste öffentliche Führung am Sonntag, 4. September 2016, 11 Uhr statt. "Diese öffentlichen Führungen ziehen mittlerweile nicht nur Menschen aus Bochum, sondern auch aus den umliegenden Städten an", freut sich Christian Herker vom Gemeinderat St. Franziskus Bochum-Weitmar. Zu den Führungen sind sowohl Einzelbesucher als auch Gruppen sehr herzlich eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Für geschlossene Gruppen können natürlich auch gesonderte Termine gebucht werden. Entweder direkt online hier oder telefonisch über das Pfarrbüro St. Franziskus Bochum (Tel.: 0234 - 43 11 72).

Tag des offenen Denkmals

Am darauffolgenden Sonntag, 11. September 2016, beteiligt sich auch die Heimkehrer-Dankes-Kirche wieder am deutschlandweiten "Tag des offenen Denkmals". Das Motto lautet in diesem Jahr "Gemeinsam Denkmale erhalten". Das Hochamt zur Eröffnung des Tages in der Kirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankes-Kirche) findet um 10 Uhr statt. Anschließend ist die Kirche dann ganztägig von 11 Uhr bis 18 Uhr für Besucher geöffnet. Führungen durch Kirche und Krypta werden an diesem Tag jeweils um 11 Uhr, 15 Uhr und 17 Uhr angeboten.

Orgelkonzert

Ein Orgelkonzert am Sonntag, 11. September 2016, 16 Uhr bis 17 Uhr, rundet den "Tag des offenen Denkmals" in der Heimkehrer-Dankes-Kirche ab. Hierzu sind alle Besucher und Musikfreunde sehr herzlich eingeladen. Präsentiert werden Werke aus verschiedenen Epochen. Es konzertiert an der Stockmann-Orgel der Heimkehrer-Dankes-Kirche Niklas Piel, Student der Hochschule für Musik in Detmold. Niklas Piel, 1996 in Bochum geboren, machte seine ersten musikalischen Erfahrungen an Akkordeon und Posaune. Im Alter von 13 Jahren begann der erste Orgelunterricht bei Axel Lask, bevor 2012 Michael Goede sein neuer Orgellehrer wurde und später noch Gesangsunterricht hinzukam. Seit Oktober 2015 studiert er an der Hochschule für Musik in Detmold katholische Kirchenmusik, in der Orgelklasse bei Prof. T. A. Nowak.

Neukonzeption Museum

Gleichzeitig mit dem "Tag des offenen Denkmals" ist auch die Heimkehrer-Gedenkstätte mit dem integrierten Museum in der Krypta der Heimkehrer-Dankes-Kirche vorerst letztmalig für die kommenden Monate geöffnet. Grund hierfür sind umfangreiche Renovierungs- und Modernisierungarbeiten. "Die Räumlichkeiten werden erst einmal umfassend saniert. Ziel ist anschließend eine gesamte Neukonzeption des kleines Museums in der Krypta", so Christian Herker. Teilweise hätten die Arbeiten bereits begonnen. "Die Neukonzeption war eigentlich bereits seit Jahren überfällig. Leider fehlten jedoch die finanziellen Mittel hierfür", so Herker weiter. Dann kam die Idee auf, sich mit dem Projekt um ein Sponsoring der Stadtwerke Bochum zu bewerben. Diese Bewerung sei erfolgreich gewesen. "Es war natürlich eine große Freude, bei diesem Projekt nun einen starken Partner, wie die Stadtwerke Bochum, an unserer Seite zu haben, der uns durch ein Sponsoring bei der Umsetzung tatkräftig unterstützt", zeigt sich Herker erfreut. Das Geld sei ein echter Segen gewesen. Dennoch rechnet Herker mit über 20.000€ für den gesamten Umbau. Daher wird sich auch der Förderverein Heimkehrer-Dankes-Kirche e.V. noch finanziell in das Gesamtprojekt mit einbringen. Herker weist ausdrücklich darauf hin, dass so für die Neukonzeption keinerlei kirchliche Mittel, die ohnehin immer knapper werden, von der Pfarrei abgerufen werden. Voraussichtlich im Frühjahr 2017 soll das Museum in einem komplett neuen Erscheinungsbild erstrahlen und wieder eröffnet werden. Ziel sei es, so Herker, vor allem auch die jüngere Generation durch die Neukonzeption der Dauerausstellung anzusprechen.

Hintergrund

Die Heimkehrer-Dankes-Kirche in Bochum wurde in den Jahren 1958/59 auf entscheidende Initiative von Pfarrer August Halbe errichtet. Nach seiner Heimkehr aus einer fünfjährigen Kriegsgefangenschaft im Ural begann er zusammen mit 20 weiteren ehemaligen Kriegsgefangenen den Bau der Kircge. Im Dezember 1959 weihte der damalige Bischof Dr. Franz Hengsbach die Kirche, welche seit 2005 unter Denkmalschutz steht. Für viele Menschen ist die Heimkehrer-Dankes-Kirche ein Ort der Erinnerung und ein Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern sowie ein spirituelles und kulturelles Zentrum im Zuge der Völkerverständigung. In dem kleinen Museum in der Krypta werden zahlreiche Gegenstände, die in den vielen Kriegsgefangenenlagern des 2. Weltkrieges entstanden sind, repräsentiert. Hinzu kommen eindrucksvolle Gemälde und Zeichnungen aus dem Alltagsleben der Lagerinsassen sowie eine Reproduktion der so genannten "Stalingradmadonna".

Heimkehrer-Dankes-Kirche erhält Reliquie der Heiligen Edith Stein

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Die Heimkehrer-Dankes-Kirche erhält nun als Mahnmal für Frieden und Versöhnung ein besonderes Geschenk: Eine Reliquie der Heiligen Edith Stein (Schwester Teresia Benedicta vom Kreuz).

Edith Stein: Am 12. Oktober 1891 als Kind jüdischer Eltern in Breslau geboren. Sie studierte Philosophie und fand nach langem Suchen den verloreren Gottesglauben wieder. Schließlich wandte sie sich der katholischen Kirche zu und wurde am 1. Januar 1922 getauft. Ihren Lehrberuf und ihre wissenschaftliche Arbeit verstand sie fortan als Gottesdienst. 1933 trat sie in den Kölner Karmel ein. Im Sinne des von ihr gewünschten Ordensnamens Theresia Benedicta vom Kreuz opferte sie ihr Leben für das deutsche und jüdische Volk auf. Wegen der Judenverfolgung verließ sie Deutschland und fand am Silvestertag 1938 Aufnahme im Karmel von Echt in den Niederlanden. Am 2. August 1942 wurde sie von den nationalsozialistischen Machthabern verhaftet, wenige Tage später in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau (Polen) deportiert und wahrscheinlich am 9. August durch Giftgas ermordet. Papst Johannes Paul II. sprach sie am 1. Mai 1987 in Köln selig und am 11. Oktober 1998 heilig. 1999 wurde sie von Papst Johannes Paul II. zusammen mit Birgitta von Schweden und Katharina von Siena zur Schutzheiligen Europas erklärt. Ihren Gedenktag feiert die Kirche alljährlich am 9. August.

Reliquien - lateinisch "Überbleibsel" - sind in der Regel Körperteile oder persönliche Gegenstände eines Heiligen, die von Gläubigen verehrt werden. Bei der Reliquie handelt es sich u eine Reliquie zweiter Klasse. Dies bedeutet, dass es sich um eine echte Berührungsreliquie handelt, also um einen Gegenstand mit dem die Heilige in Berührung gekommen ist. Bei der vorliegenden Reliquie seien dies zwei Stoffstücke aus dem Brautkleid, welches Edith Stein bei ihrer Einkleidung im Kölner Karmel getragen jat, sowie aus ihrer Arbeitsschürze. Eine Reliquie erster Klasse wären alle Körperteile der Heiligen, insbesondere aus dem Skelett (ex ossibus, aus den Knochen), aber auch Haare, Fingernägel und, soweit erhalten, sonstige Überreste, in selteneren Fällen auch Blut. Da die Heilige jedoch bekanntlich im Massenvernichtungslager Auschwitz-Birkenau verbrannt wurde, gibt es von ihr keinerlei solche Überbleibsel. Die Reliquie, die zukünftig in der Heimkehrer-Dankes-Kirche aufbewahrt wird, ist ein Geschenk der Schwester des Karmelitinnenklosters Maria Frieden in Köln, in das Edith Stein 1933 eintrat. "Nach meinem Wissen", so Herker, "befindet sich eine solche Reliquie dieser Heiligen in Bochum und eventuell sogar im gesamten Bistum Essen nur noch in der Propsteikirche Peter und Paul in der Bochumer Innenstadt."

Gemeinderatsmitglied Christian Herker durfte das wertvolle Geschenk eigens in Köln abholen. Die Priorin (Obere) des Klosters, Schwester Ancilla Wißling OCD, führte ihn persönlich durch die gesamte Klosteranlage. Im Kloster ist auch das Edith-Stein-Archiv mit der gesamten Schriftensammlung der Heiligen beherbergt. An vielen Stellen konnte man noch heute tiefe Spuren vom Leben und Wirken Edith Steins im Kölner Karmel erkennen. Priorin Ancilla zeigt sich bei der Übergabe der Reliquie sichtlich erfreut, dass ihre heilige Mitschwester nun in Bochum an einem einzigartigen Ort, wie der Heimkehrer-Dankes-Kirche, einem Mahnmal, welches stetig von Frieden und Versöhnung auch zukünftigen Generationen erzählt, einen weiteren Ort der Vereherung erhält.

Der Gedenktag der Heiligen Edith Stein wird in der katholischen Kirche alljährlich am 9. August (also wie bei fast allen Märtyrern ihrem Todestag) begangen. Da der Termin in diesem Jahr auf einen Wochentag fällt, wurde der Empfang der Reliquie in Bochum bewusst auf den Sonntag vor dem Gedenktag gelegt. So findet am Sonntag, 7. August 2016, 10 Uhr in der Kirche Heilige Familie ein feierliches Hochamt zum Empfang der Reliquie in der Gemeinde statt. Dem Gottesdienst steht Kaplan Pater Placidus Beilicke OCist, Zisterzienserkloster, Bochum-Stiepel, vor, der auch die Predigt über das Leben und Wirken der Heiligen halten wird. Im Rahmen der feierlichen Liturgie wird die Reliquie dann in der Kirche bestattet. Hierzu sind alle Gläubigen und Verehrer von Edith Stein aus Nah und Fern sehr herzlich eingeladen. Vorerst wird die Reliquie ex vestimentibus (dt. aus der Kleidung) dem Reliquienschrein im Seitenaltar beigefügt. Nach der Vollendung der Umbauarbeiten in der Krypta der Kirche solle sie dann schlussendlich dort einen würdigen Platz der steten Verehrung finden.

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