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Erinnerung an Franz Stock: Wanderausstellung „Frieden als Auftrag“ mit Programm für Schülerinnen und Schüler

Heimkehrer-Dankeskirche
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Das Leben des Abbé Franz Stock wird in der Wanderausstellung „Frieden als Auftrag“ in der Kirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche) Bochum-Weitmar, Karl-Friedrich-Str. 109, 44795 Bochum, präsentiert. Dort ist die Ausstellung vom 26. April 2015 bis 10. Mai 2015 zu sehen. Zu der Ausstellung wird es ein umfangreiches Rahmenprogramm geben mit teils namhaften Gästen. Unter anderem wird dann der Bischof von Chartres (Frankreich), S. E. Michel Pansard, in der Gemeinde St. Franziskus erwartet. Die weiteste Anreise aller Gäste hat sicherlich Pater Ralph Greis OSB. Er ist Prior der deutschsprachigen Benediktinerabtei Dormitio auf dem Zionsberg in Jerusalem (Israel) und stamm aus dem Geburtsort von Abbé Franz Stock, aus Neheim.

Bild Franz Stock

Stock wurde 1904 in Neheim in Westfalen geboren. Am 12. März 1932 wurde er zum Priester geweiht, 1934 nahm er den Posten des Rektors der deutschen Gemeinde in Paris ein. 1940 wurde er Seelsorger in Pariser Gefängnissen, wo er Widerstandskämpfern und Geiseln zur Seite stand. Auch begleitete er zum Tod Verurteilte auf ihrem Weg. 1006 Erschossenen setzte er in Paris ein Denkmal. Ab 1945 leitete er ein Priesterseminar für in Kriegsgefangenschaft befindliche Priester und Seminaristen, bis er schließlich 1948 in Paris starb.

„Im Rahmen der Ausstellung bieten wir am Mittwoch, 29. April 2015, und am Donnerstag, 30. April 2015, in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung ein spezielles Programm für Schülerinnen und Schüler zur praktischen Ergänzung des Religions-, Politik- oder Geschichtsunterrichtes an.“, so Pfarrer Norbert Humberg von der St-Franziskus-Pfarrei in Bochum in einem Schreiben an die weiterführenden Schulen.

Das Angebot an die Schulen umfasst eine Filmpräsentation sowie eine Führung durch die Ausstellung. Anschließend werden Fragen der deutsch-französichen Verhältnis in spielerischer Art und Weise erörtert.

Um eine Anmeldung für die beiden Schul-Aktionstage im Rahmen der Wanderausstellung „Frieden als Auftrag“ bei Gemeinderatsmitglied und Projektleiter Christian Herker (Tel.: 0234 473453, Email: christianherker@yahoo.de) wird bis zum 15. März 2015 aus organisatorischen Gründen gebeten

Bei Bedarf steht den Schulen auch mit Helga Walbaum eine Zeitzeugin während des Zeitraums der Ausstellung vor Ort in Bochum zur Verfügung. Aus erster Hand können die Schülerinnen und Schüler dann von der in Paris wohnenden Helga Walbaum viele, zum Teil erschütternde Details aus ihrem Leben als Flüchtling ab 1938 in Paris und später im Limousin, erfahren. Die katholische Familie flüchtete 1938 nach Paris, um den Anfeindungen seitens der Nazis zu entkommen. Aufgrund der Hitler’schen Rassengesetze war Eile geboten, da in der Familie von Frau Walbaums Vater jüdische Wurzeln lagen. Die erste Anlaufadresse der flüchtenden Familie in Paris war Abbé Franz Stock. Dieser kümmerte sich zunächst um alle notwendigen Schritte, damit die Familie in der unbekannten Stadt Fuß fassen konnte. Nach und nach wurde er ein Freund der Familie, der für sie z.B. den Schulbesuch der Tochter in die Wege leitete, den Urlaub organisierte und mit ihnen das Weihnachtsfest feierte. In besonderer Weise stand er der Familie bei, als die Stadt von der deutschen Wehrmacht besetzt worden war und er dafür sorgte, dass Vater Walbaum nicht deportiert wurde.

Anschreiben des Pfarrers Norbert Humberg an die Schulen

Hier finden Sie die Wanderausstellung auch auf Facebook.

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Frohe Weihnachten und ein gesegnetes Jahr 2015

Allgemein
"Ein Kind ist uns geboren,
ein Sohn ist uns geschenkt.
Auf seinen Schultern ruht die Herrschaft.
Man nennt ihn wunderbarer Ratgeber."
(Weihnachts-Introitus "Puer natus est")

Liebe Mitchristen,
die Gnade und den Frieden des Weihnachtsfestes, der Menschwerdung unseres Herrn, und Gottes Führung und Segen für das Jahr 2015 wünschen Ihnen die Seelsorger der Gemeinde St. Franziskus.
Wir laden bereits zum Neujahrsempfang am Sonntag, den 11.01.2015 im Gemeindeheim St. Franziskus nach dem Hochamt in der Kirche St. Franziskus ab 12:15 Uhr ein. Alle Gemeindemitglieder aus Heilige Familie, St. Franziskus und Vierzehnheiligen sind hierzu herzlich eingeladen.

Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie feierte 55. Weihetag

Heimkehrer-Dankeskirche
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Bischof Dr. Franz Hengsbach weihte am 12. Dezember 1959 die Heimkehrer-Dankeskirche Bochum-Weitmar auf das Patrozinium Heilige Familie Heimkehr aus Ägypten. Dieses Ereignis wurde damals vor numehr 55 Jahren von Radio Vatikan in 12 Sprachen der Welt verkündet, wie es historische Dokumente belegen. Am Sonntag Gaudete (3. Adventssonntag), 14. Dezember 2014, wurde nun in der Gemeinde St. Franziskus Bochum-Weitmar der 55. Weihetage der Filialkirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankekeskirche ) mit einem feierlichen Hochamt begangen. Das Hochamt wurde von Pfarrer i.b.D. Theo Schwens zelebriert, der auch die Festpredigt hielt. Vor dem Bau der Heimkehrer-Dankeskirche pilgerten die Kriegsheimkehrer zweimal zum nahegelegenen Marienwallfahrtsort Bochum-Stiepel und baten die dortige Schmerzhafte Mutter um eine glückliche Vollendung des Kirchbaus. So konzelebrierte Zisterzienserpater Markus Gebhard Stark OCist, Wallfahrtsrektor in Bochum-Stiepel, aus dieser historischen Verbundenheit zum Marienwallfahrtsort Bochum-Stiepel den feierlichen Gottesdienst, der vom Kirchenchor Heilige Familie musikalisch mitgestaltet wurde. Auch Pastor Heinz-Peter Greine nahm neben weiteren Vertretern aus Politik und Gesellschaft am Weihejubiläum teil. Zu den weiteren Ehrengästen zählten unter anderem Ingrid Fischbach MdB (CDU), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministeri um, der Bezirksbürgermeister des Stadtbezirkes Bochum-Südwest, Mark Gräf (SPD), und Lothar Gräfingholt, der Vorsitzende des Katholikenrates für Bochum und Wattenscheid, die in ihren Grußworten am Schluss der heiligen Messe auf die besondere Intention der Kirche als Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern eingingen und den Erhalt der Kirche auch als gesellschaftliche Aufgabe ansahen, sowie Heinz Gester, Neffe des 1. Pfarrers August Halbe. Auch eine Abordnung des Bürger-Schützen-Vereins 1903 e.V. Bochum-Dahlhausen nahm am Hochamt neben den Bannerabordnungen der Vereine und Verbände der Gemeinde teil. Zum Schluss der Eucharistiefeier richtete Gemeinderatsmitglied Christian Herker ein Wort des Dankes an alle Mitwirkenden, die zum Gelingen der Feierlichkeiten beigetragen haben.

Bild 1

 

 

(Bilder: © Herrmann Haferkamp)

Wir laden herzlich ein zu den Gottesdienste an den Weihnachtstagen

Allgemein
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Wir nähern uns rasch und unaufhaltsam dem Fest der Geburt unseres Herrn: Christus, unser Herr und Erlöser, besucht uns und schenkt uns den Frieden, wenn wir Ihn auf- und annehmen!
Wir laden bereits alle Gläubigen ganz herzlich zur Feier der Gottesdienste an den Weihnachtstagen in die Gemeindekirche St. Franziskus, Franziskusstr. 9, 44795 Bochum, sowie in die Filialkirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche), Karl-Friedrich-Str. 109, 44795 Bochum, ein!
Hier die wichtigsten Termine im Überblick:
Kirche St. Franziskus
Heiliger Abend:
24. Dezember 2014 (Heilige Nacht)
16:00 Uhr: Kinderchristmette (mit Krippenspiel), Wortgottesdienst
18:00 Uhr: Christmette
1. Weihnachtstag:
25. Dezember 2014 (Fest der Geburt Jesu Christi)
08:30 Uhr: Heilige Messe
10:00 Uhr: Hochamt (im DRK-Heim An der Holtbrügge)
11:15 Uhr: Hochamt (mitgestaltet vom Jungen Chor)
2. Weihnachtstag:
26. Dezember 2014 (Fest des Hl. Stephanus)
08:30 Uhr: Heilige Messe
11:15 Uhr: Hochamt (mitgestaltet vom Kirchenchor und Orchester)
Sonntag, 28. Dezember 2014 (Fest der Heiligen Familie)
08:30 Uhr: Heilige Messe
11:15 Uhr: Hochamt
Kirche Heilige Familie
Heiliger Abend:
24. Dezember 2014 (Heilige Nacht)
16:00 Uhr: Kinderchristmette (mit Krippenspiel), Wortgottesdienst
17:15 Uhr: Singen zur Heiligen Nacht (gestaltet vom Kirchenchor)
18:00 Uhr: Christmette (mitgestaltet vom Kirchenchor)
1. Weihnachtstag:
25. Dezember 2014 (Fest der Geburt Jesu Christi)
10.00 Uhr: Hochamt
2. Weihnachtstag:
26. Dezember 2014 (Fest des Hl. Stephanus)
10:00 Uhr: Hochamt
Sonntag, 28. Dezember 2014
(Fest der Heiligen Familie, Patronatsfest)
10:00 Uhr: Hochamt (mitgestaltet vom Kirchenchor)
Bild (© Herrmann Haferkamp): Krippe in der Krypta der Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie.

Adventsmarkt an der Filialkirche Heilige Familie

Heimkehrer-Dankeskirche
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Nach der Familienmesse am 2. Adventssonntag mit Pfarrer Norbert Humberg unter Mitwirkung der Kommunionkinder fand bei herrlichem Wetter auf dem Kirchplatz der Filialkirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche) der traditionelle Adventsmarkt statt. Alle Gruppierungen brachten sich ein. An dieser Stelle bereits ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden!

Adventsmarkt 2
Adventsmarkt 1
(Bilder: © Herrmann Haferkamp)
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Die Stille atmen - Kirchen in Bochum-Weitmar öffnen im Advent ihre Türen

Allgemein
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In Bochum-Weitmar ist es bereits eine gute Tradition, dass katholische und evangelische Gotteshäuser in guter ökumenischer Zusammenarbeit einen Gegenpol zur oft sehr hektischen vorweihnachtlichen Zeit setzen: Für alle Rastlosen und Ruhesuchenden öffnen die Weitmarer Kirchen für eine Abendstunde ihre Türen. Und zwar von Montag bis Donnerstag, jeweils von 18 bis 19 Uhr, sind die zwei katholischen Kirchen, St. Franziskus und Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche), sowie die beiden evangelischen Kirchen, Matthäus und Emmaus, geöffnet. Was so oft in den Wochen vor Weihnachten verloren geht, kann hier wiederentdeckt werden: Eingeladen wird zu Stille, innerer Einkehr, Musik und Meditation.

Die Öffnungstage der Kirchen vom 1. Dezember 2014 bis 18. Dezember 2014:

  • Montag:
    ev. Matthäuskirche, Matthäusstr. 3, 44795 Bochum-Weitmar
  • Dienstag:
    kath. Gemeindekirche St. Franziskus, Franziskusstr.11, 44795 Bochum-Weitmar
  • Mittwoch:
    kath. Filialkirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche), Karl-Friedrich-Str. 111, 44795 Bochum-Weitmar
  • Donnerstag:
    ev. Emmauskirche, Karl-Friedrich-Str. 65a, 44795 Bochum-Weitmar

Katholische Schützen verbrachten Besinnungstag an der Heimkehrer-Dankeskirche

Heimkehrer-Dankeskirche
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Alfons Stiewe und Christian Herker führten die Schützen durch Kirche und Krypta (© Herrmann Haferkamp)

Der diesjährige Besinnungstag führte den Diözesanverband der historischen Schützenbruderschaften im Bistum Essen unter der Leitung von Diözesanpräses Pastor Dr. Heinrich Weyers aus Mülheim und Diözesanbundesmeister Peter Keime aus Duisburg in diesem Jahr nach Bochum-Weitmar und zwar zur Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie. Der Tag begann mit einem gemeinsamen Mittagessen im Gemeindeheim. Hierzu hatte der Männerkochclub der Gemeinde ein Pfefferpotthas bereitet.
Nachdem die rund 60 Teilnehmer alle gestärkt waren führten Alfons Stiewe und Gemeinderatsmitglied Christian Herker die katholischen Schützen durch die Heimkehrer-Dankeskirche und die Gedenkstätte in der Krypta und erläuterten die besondere Geschichte dieses Gotteshauses. Die Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie wurde in den Jahren 1958/59 von Pfarrer August Halbe errichtet. Nach seiner Heimkehr aus einer fünfjährigen Kriegsgefangenschaft im Ural begann er zusammen mit weiteren ehemaligen Kriegsgefangenen den Bau der Kirche. Im Dezember 1959 weihte Kardinal Hengsbach die Kirche, welche seit 2005 unter Denkmalschutz steht. Für viele Menschen ist die Heimkehrer-Dankeskirche ein Ort der Erinnerung und ein Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern.
Der Besinnungstag endete am späten Nachmittag mit einer Eucharistiefeier in der Filialkirche der Gemeinde St. Franziskus, der Diözesanpräses Dr. Heinrich Weyers vorstand. Die Hl. Messe wurde musikalisch gestaltet von der Elke Knickmann an der Orgel und einigen Solo-Gesängen von Schützenbruder Alfons Funke.
Zum Schluss erging ein herzliches Dankeschön an Schützenbruder Hubert Kaminski, der den diesjährigen Besinnungstag organisierte und vorbereitet hat.

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Zum Abschluss stand Diözesanpräses Dr. Heinrich Weyers der Eucharistiefeier in der Heimkehrer-Dankeskirche Hl. Familie vor. (© Herrmann Haferkamp)

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Mit einem ökumenischen Gedenkgottesdienst wurde der Volkstrauertag in der Heimkehrer-Dankeskirche begangen

Heimkehrer-Dankeskirche
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Am diesjährigen Volkstrauertag wurde wieder in der Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie in Bochum-Weitmar in einer Gedenkstunde der Opfer der beiden großen Weltkriege sowie von Krieg und Terror gedacht. Die Gedenkstunde begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, der von dem katholischen Priester, Pfarrer i.b.D. Theo Schwens, der vom Ruhrbischof auch weiterhin in besonderer Weise für die Gedenkstätte der Heimkehrer beauftragt ist, und dem evangelischen Pastor Ekkehard Loer von der benachbarten Emmaus-Gemeinde in Weitmar-Mark gemeinsam gehalten wurde. Hierzu hatten sich wie jedes Jahr die Mitglieder des Bürgerschützenvereins Weitmar-Mark/Neuling sowie zahlreiche Gemeindemitglieder in der Krypta der Kirche versammelt. Die Predigt hielt in diesem Jahr Pastor Loer. Darin stellte er einen aktuellen Bezug zum Volkstrauertag als Mahn- und Gedenktag her.

Foto Volkstrauertag

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Vor 55 Jahren wurde Deutschlands einzige Heimkehrer-Dankeskirche geweiht

Heimkehrer-Dankeskirche
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Gemeinde begeht diesen Tag mit feierlichen Hochamt
Am 3. Adventssonntag wird in der Gemeinde St. Franziskus gefeiert und zwar der 55. Weihetag der Filialkirche Heilige Familie, die über Bochums Stadtgrenzen als Heimkehrer-Dankeskirche im Volksmund bekannt geworden ist. Pfarrer Norbert Humberg wird aus diesem Anlass am Sonntag-Gaudete, 14. Dezember 2014, um 10:00 Uhr, dem feierlichen Hochamt in der Kirche Heilige Familie, Karl-Friedrich-Str. 109, 44795 Bochum-Weitmar, vorstehen. Den Gottesdienst wird mit ihm auch Pfarrer Theo Schwens konzelebrieren, der von 1992 bis 2002 Pfarrer der eigenständigen Pfarrei war und bis heute weiterhin vom Essener Bischof für die besondere Intension dieser Kirche beauftragt ist. Das feierliche Hochamt an diesem Morgen wird vom Kirchenchor Heilige Familie Weitmar unter der Leitung von Reiner Krosser musikalisch gestaltet.
"Wussten Sie, dass 12 Millionen deutsche Soldaten und Zivilisten in Kriegsgefangenschaft waren? Sie haben – manche von ihnen länger als zehn Jahre – über die ganze Welt verstreut in über 9.000 Lagern gelebt bzw. „gehaust“. Viele von ihnen arbeiteten unter den härtesten Bedingungen. Diejenigen, die das überlebt haben und zurückkehren konnten, haben davon auf vielfältige Weise berichtet.", so erklärt Christian Herker, Mitglied des Gemeinderates in St. Franziskus die geschichtlichen Umstände, die später zum Bau dieses Gotteshauses führen sollten.
Mit der Heimkehrer-Dankeskirche in Bochum-Weitmar ist auch der Name des Priesters August Halbe, der von August 1944 bis Dezember 1949 in russischer Kriegsgefangenschaft war, eng verbunden. Er gab den Impuls für den Bau einer Dankeskirche und trieb ihn ab dem Herbst 1955 auch voran.
Im Dezember 1955 wurde der Plan zum Bau einer Dankeskirche über Presse und Rundfunk der Öffentlichkeit vorgestellt. Durch Bittbriefe, Verkauf von Bausteinen, Vorsprache bei Firmen und Hausbesuche wurde versucht, die notwendigen Gelder aufzubringen. Hinzu kamen die Spenden der dankbaren Heimkehrer und der Erlös aus der Broschüre „5 Jahre Kriegsgefangener Priester im Ural“ von Pfarrer August Halbe.
"Wir können heute sagen: Das 'steinerne Dankgebet' – die Dankeskirche der Heimkehrer – wurde aus vielen unterschiedlichen Steinen gebaut. Es waren katholische und evangelische Steine, jedoch auch Steine von Menschen, die sich keiner Konfession zugehörig fühlten. In den Zielen waren sich jedoch alle einig: Wir errichten eine Kirche als Zeichen des Dankes für Rettung aus Not und Gefahr, als Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern und zum Gedenken an die Menschen, die nicht heimkehren konnten.", so Herker.
Den ersten Spatenstich zum Bau der Kirche vollzogen im März 1958 nach einem Bittgottesdienst am nahe gelegenen Marienwallfahrtsort Bochum-Stiepel ehemalige russische Kriegsgefangene in ihrer Lagerkleidung. Die Grundsteinlegung der Kirche erfolgte am Christkönigsfest 1958 durch den Dechanten des Dekanates Bochum-Süd, Ludwig Kräling. Konsekriert wurde die Kirche am 12. Dezember 1959 durch den ersten Bischof von Essen, Dr. Franz Hengsbach. Radio Vatikan berichtete in 12 Sprachen über die Weihe der Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie in Bochum-Weitmar. Es wurde damit eine Stätte geschaffen, die Ausdruck der Dankbarkeit vor Gott über die glückliche Heimkehr ist. Darüber hinaus sollen die nachfolgenden Generationen erinnert werden: Freiheit und Menschenwürde sind nicht selbstverständlich, sie müssen stets neu erworben und behütet werden.

Franziskus Kultur

Allgemein
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Unter dem Motto „Franziskus Kultur“ ludt der Gemeinderat der Gemeinde St. Franziskus am 7. November 2014 alle Gemeindemitglieder um 20:00 Uhr zu einem geselligen Abend mit Live-Musik und Imbiss ins Gemeindeheim St. Franziskus ein. Zu dieser Auftaktveranstaltung spielten die „Backed Potatoes“ auf. Der Ursprung dieser Band liegt in der Gemeinde. Und zwar bringen Eddy Gondecki und Dolf Mehring immer zu den Gemeindefesten seit Jugendtagen musikalische Darbietungen dar. Da es bei den Gemeindefesten damals traditionell immer gebackene Kartoffeln gab, entstand schließlich der Name der Band. Während der Pause wurde den Gästen eine Gullaschsuppe gereicht, die der Männerkochclub der KAB Heilige Familie bereitet hatte. Und 150 Zuhörer waren der Einladung des Gemeinderates schließlich gefolgt. Weitaus mehr als die Veranstalter zuerst erhofft hatten. Das Gemeindeheim bebte vor Begeisterung der Zuhörer. Der Erlös der Musikveranstaltung kommt der Hilforganisation „Ärzte ohne Grenzen“ zu Gute. Ein besonderer Dank ergeht an Eddy Gondecki und seine Ehefrau Ulla Döller-Gondecki, die diesen Abend maßgeblich organisierten und vorbereiteten. Damit steht für den Gemeinderat St. Franziskus ganz klar fest: Diese Veranstaltungsform wird zukünftig fester Bestandteil des Gemeindelebens!