Neuigkeiten

Sternsinger 2012

Allgemein
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Die Sternsinger kommen! In Weitmar ziehen am Samstag, 7. Januar Kinder und Jugendliche unserer Gemeinde durch die Straßen. Unter dem Motto „Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“ bringen die Sternsinger den Segen Gottes in die Häuser und sammeln Geld für Hilfsprojekte des Kindermissionswerkes. In diesem Jahr steht Nicaragua als Beispielland im Vordergrund der Aktion. Die gesammelten Spendender Sternsinger setzt das Kindermissionswerk für Hilfsprojekte in unterschiedlichen Ländern ein.

Kinder und Jugendliche, die an dieser Aktion teilnehmen möchten, sind eingeladen zu einem Vortreffen am Freitag, 6. Januar 2012 um 10.00 Uhr im Gemeindehaus Hl. Familie (Karl-Friedrich-Straße 111). Dort werden Kleingruppen gebildet, Gewänder ausgesucht und Texte geübt. Nach der Aussendungsfeier am Samstagmorgen ziehen die Gruppen dann von Tür zu Tür.

Wir freuen uns über jeden, der mitmacht!

Sie wünschen einen Besuch der Sternsinger? Sowohl in der Franziskuskirche, als auch in der Kirche Hl. Familie (Heimkehrer-Dankeskirche) liegen Listen aus. Wer in Weitmar wohnt und von den Sternsingern besucht werden möchte trägt sich bitte bis spätestens Weihnachten in eine dieser Listen ein (auch wenn Sie in den letzten Jahren bereits besucht wurden ist ein Eintrag notwendig).

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Gemeindereferentin Anja Rommert unter 0234 / 45 22 25.

Ehrung für Alfons Stiewe

Heimkehrer-Dankeskirche
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Bochumer Oberbürgermeisterin ehrt Alfons Stiewe

Ehrenamtliches Engagement ist ein wichtiges Fundament unserer Gesellschaft. Auch in Bochum gibt es zahlreiche Menschen, die uneigennützig wirken und sich für das Wohl ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzen. Die Bochumer Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz würdigte dies am 11. Dezember 2011 und ehrte neun ehrenamtlich tätige Frauen und Männer für ihren beispielhaften Einsatz. Darunter auch Alfons Stiewe aus der Gemeinde St. Franziskus Weitmar.

Für Alfons Stiewe ist die Heimkehrer-Dankeskirche der Mittelpunkte seines ehrenamtlichen Wirkens. Das katholische Gotteshaus in Bochum-Weitmar beherbergt in seiner Krypta viele Ausstellungsstücke, die die mehr als zwölf Millionen deutschen Kriegsgefangenen während ihrer Lagerhaft hergestellt haben. Pfarrvikar August Halbe initierte den Kirchbau nach 5 Jahren Kriegsgefangenschaft im Ural als Dank für die glückliche Rettung aus Not und Gefahr. Alfons Stiewe bringt Interessierten die Kirche und die Gedenkstätte in der Krypta sowie die Exponate als Kirchenführer eindrucksvoll näher. Darüber hinaus organisierte er über viele Jahre die so genannten Heimkehrer-Danktage, zu denen viele ehemalige Kriegsgefangene und deren Angehörigen nach Bochum kamen. Im Ost-West-Arbeitskreis half er, als Europa noch durch den Eisernen Vorhang getrennt war, über die Lebensverhältnisse im östlichen Teil Europas aufzuklären, und sammelte für die Menschen dort Kleider sowie Lebensmittel. Darüber hinaus verkauft Alfons Stiewe seit 23 Jahren in einem Team von rund 50 Ehrenamtlichen für Adveniat Glühwein und Plätzchen auf dem Bochumer Weihnachtsmarkt. Mit dem Erlös werden Projekte in Lateinamerika unterstützt.

Für sein kirchliches Engagement wurde Alfons Stiewe bereits mit dem päpstlichen Orden "Pro Ecclesia et Pontifice" ("Für Kirche und Papst") ausgezeichnet. 

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadt Bochum.

Bild:
Alfons Stiewe (links) erläutert dem ehemaligen NRW-Landtagsabgeordneten und Fraktionsvorsitzenden Helmut Stahl (rechts) bei einem Besuch der Heimkehrer-Dankeskirche in Bochum das Bildnis der Stalingradmadonna; eine Reproduktion als bestickter Wandbehang befindet sich in der Krypta der Bochumer Kirche. (Fotograf: H. Haferkamp)

Landtagspräsident besucht Heimkehrer-Dankeskirche

Heimkehrer-Dankeskirche
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Kürzlich besuchte der Präsident des nordrhein-westfälischen Landtages, Eckhard Uhlenberg, die Heimkehrer-Dankeskirche in Bochum-Weitmar und informierte sich vor Ort über diese deutschlandweit einzigartige Kirche, die als lebendiger Dankaltar von Kriegsheimkehrern aus dem 2. Weltkrieg errichtet wurde und auch heute noch Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern sein soll. Begleitet wurde er vom Vorsitzenden des Volksbundes deutscher Kriegsgräberfürsage in Bochum, Dr. Christoph Konrad. Die Gäste wurden seitens der Gemeinde von Pfarrer i. b. D. Theo Schwens, Alfons Stiewe und Christian Herker begrüßt. Pfarrer Theo Schwens führte die Gäste anschließend durch die Kirche und die Gedenkstätte in der Krypta. Landtagspräsident Uhlenberg bedankte sich anschließend für die "einfühlsame Führung" und wünschte der "eindrucksvollen Gedenkstätte" auch für die Zukunft viele aktive Mitstreiter, um den Erhalt auch für die kommenden Generationen zu sichern.

Hintergrund

Die Heimkehrer-Dankeskirche in Bochum-Weitmar wurde 1958 von Pfarrer August Halbe errichtet. Nach seiner Heimkunft aus einer fünfjährigen Kriegsgefangenschaft im Ural begann er zusammen mit 20 weiteren Kriegsgefangenen den Bau der Kirche als Ausdruck der Dankbarkeit vor Gott und die Rettung aus der Haft. Am 12. Dezember 1959 weihte Bischof Dr. Franz Hengsbach die Kirche und seit 2005 steht das Gotteshaus unter Denkmalschutz. In der Krypta befindet sich heute ein Museum, das zahlreiche Gegenstände enthält, die in den Lagern mit deutschen Kriegsgefangenen entstanden sind. Hinzu kommen Gemälde und Zeichnungen aus dem Alltagsleben der Lagerinsassen, unter anderem eine Kopie der bekannten Madonna aus Stalingrad. Die Kirche ist somit zu einem Erinnerungsort von nationalem Rang geworden, in der die historische und religiöse Erinnerung einer Generation von Kriegsteilnehmern ihren Ausdruck gefunden hat. Auch für junge Menschen sind Kirche und Krypta lohnenswert: Zum einen erhalten sie Einblicke in die dunklen Jahre der Geschichte. Zum anderen vermit-telt der Ort ein tieferes Verständnis für ein Leben in Frieden und Freiheit. Nachfolgenden Generationen soll hier vor Augen geführt werden, dass das Recht der Freiheit und der Menschenwürde nicht selbstverständlich ist und stets ins Bewusstsein gerückt und bewahrt werden muss.

Bild v. l. n. r.: Alfons Stiewe, Dr. Christoph Konrad, Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg, Pfarrer Theo Schwens, Christian Herker. (Fotograf: H. Haferkamp)

Volkstrauertag in Heimkehrer-Dankeskirche

Heimkehrer-Dankeskirche
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Am Volkstrauertag wurde wieder in der "Heimkehrer-Dankeskirche" in Bochum-Weitmar der Opfer der Weltkriege sowie von Krieg und Terror gedacht. Hierzu hatten sich die Mitglieder des Bürgerschützenvereins Weitmar sowie zahlreiche Gemeindemitglieder in der Krypta der Kirche mit ihrer Gedenkstätte versammelt. Der ökumenische Gedenkfeier wurde von Pfarrer i. b. D. Theo Schwens und der evangelischen Pastorin Heidrun Schmidt-Solty von der benachbarten Emmausgemeinde geleitet. Bereits ab 14 Uhr war die Kirche für interessierte Besucher geöffnet.

Foto: H. Haferkamp

Lichtzeichen - so wars

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Zum 29. Mal hat die Nachtwallfahrt der Jugend stattgefunden, da wurde es doch Zeit, dass sie zum ersten Mal nach Bochum führte. Jugendliche und Junge Erwachsene von Lichtblick haben mit Unterstützung von weiteren Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen aus der ganzen Stadt sowie aus dem Bischöflichen Jugendamt diese Nachtwallfahrt vorbereitet.

Seit Anfang des Jahres haben Arbeitsgruppen getagt, um zu planen, vorzubereiten, zu organisieren, Ideen zu entwickeln und diese umzusetzen. Am 8. Oktober war es dann endlich soweit.

An sieben Orten in Bochum und Hattingen sind die Jugendlichen gestartet. Darunter waren die Uni, die Sternwarte, das Hospiz, Opel und die Henrichshütte. Pünktlich zum Auftaktimpuls öffnete der Himmel seine Schleusen und es hagelte und stürmte. Das hielt den größten Teil der Leute aber nicht davon ab, sich zu Fuß auf den Weg zu machen. (Und welch ein Glück, Regen gab es am ganzen Abend nicht mehr!) Auf dem Fußweg waren zwei Lichtzeichen angebracht, die dazu einluden, sich mit den Impulsen im Begleitheft zu beschäftigen. Dieses Angebot wurde gerne angenommen.

Gegen 21 Uhr waren alle Gruppen in Weitmar angekommen, der Platz an der Kirche füllte sich. Die warme Suppe war begehrt, dann war Zeit zum Quatschen, zum Wärmen am Feuer, zum Gestalten von Kerzen, zum Schreiben von Postkarten, zum Gespräch mit Seelsorgern, zum Formulieren von Fürbitten, zum Besuch in der Krypta. Und schließlich begann um 22 Uhr die Jugendmesse. Rund 700 Jugendliche und Junge Erwachsene füllten die Kirche, sangen und beteten. „Ihr seid das Licht der Welt“ war der zentrale Gedanke bei der gemeinsamen Feier. Besonders bestaunt wurden die Banner, die passend zum Evangelium entrollt wurden, und die Lichteffekte während des Gottesdienstes.

Kurz nach Mitternacht war die Nachtwallfahrt schon wieder Geschichte. Mit Bussen und Autos ging es zurück in die Städte und Kreise des Bistums. Zu wünschen ist, dass der Auftrag, Licht zu sein, nicht in Vergessenheit gerät!

Ein großes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer!