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Ex-Vatikan-Diplomat Kühn besuchte Bochum

Heimkehrer-Dankeskirche
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Domkapitular Prälat Dr. Christoph Kühn aus Eichstätt, u.a. ehemaliger Leiter der deutschsprachigen Abteilung im vatikanischen Staatssekretariat in Rom und ehemaliger Nuntiaturrat an der Apostolischen Nuntiatur in Österreich (Wien) war am Sonntag, 1. Mai 2016, zu Gast in der Kirche Heilige Familie und am Marienwallfahrtsort und im Zisterzienserkloster Stiepel. Vormittags zelebrierte er ein feierliches Hochamt in der Kirche Heilige Familie in Weitmar und predigte treffend zum von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit. Nach dem Hochamt nach der Gast auch an der öffentlichen Kirchen- und Krypta-Führung in der Heimkehrer-Dankes-Kirche, die jeweils am 1. Sonntag im Monat stattfindet, teil und wollte so die Geschichte dieses Gotteshauses auch als deutschlangweit einzigartiges und lebendiges Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern kennenlernen. Am Nachmittag eröffnete Prälat Kühn dann wiederum feierlich die Maiandachten in der Bochumer Heimkehrer-Dankes-Kirche. Den Abschluss des Besuches des Eichstätter Domkapitulars und Leiters der Abteilung Weltkirche im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt bildete dann schließlich am Abend die Eröffnung der Wallfahrtssaison am Marienwallfahrtsort Bochum-Stiepel mit einer feierlichen Festmesse, die vom Kirchenchor St. Marie Stiepel musikalisch umrahmt wurde.

Zur Person: Christoph Kühn wurde 1963 in Datteln geboren und absolvierte sein Theologiestudium an der Katholischen Universität Eichstätt. 1990 wurde er im Eichstätter Dom zum Priester geweiht und war dann als Kaplan in der Pfarrseelsorge im Einsatz. Nach seiner Promotion im Kirchenrecht in Rom und einer Spezialausbildung an der Päpstlichen Diplomatenakademie trat er 1997 in den Diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls ein. Zunächst wurde er in die südafrikanischen Länder Zimbabwe, Sambia und Malawi entsandt.

Von 2001 bis 2008 leitete er die deutschsprachige Abteilung im Vatikanischen Staatssekretariat und war enger Mitarbeiter der Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. in Rom. Für seine Arbeit an der Nahtstelle zwischen Staat und Kirche erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, etwa das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland, das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich sowie die Verdienstorden der Republik Italien und des Fürstentums Liechtenstein. Nach einem Zwischenstopp in Wien in der dortigen Apostolischen Nuntiatur wurde Kühn Domkapitular in Eichstätt, wo er auch heute noch tätig ist und als "Außenminister" das Referat Weltkirche leitet.

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Bilder (© Hermann Haferkamp): Prälat Dr. Christoph Kühn bei seinem Besuch in der Heimkehrer-Dankes-Kirche Bochum.

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Nachruf: Erna Kretschmer

Heimkehrer-Dankeskirche
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Am Donnerstag, 7. April 2016, feierte Pfarrer i.b.D. Theo Schwens, in der Kirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankes-Kirche) das Requiem für die langjährige Organistin an der Heimkehrer-Dankes-Kirche, Erna Kretschmer. Anschließend wurde sie zu Grabe getragen. Über 50 Jahre hat sie bis ins hohe Alter von 86 Jahren die Liturgiefeiern am Sonntag und auch an Werktagen musikalisch an der Orgel begleitet. Die Gemeinde ist ihr zu großem Dank verpflichtet für ihren aufopferungsvollen Dienst als Organistin über so viele Jahre. Vier Pfarrer an der Heimkehrer-Dankes-Kurche durfte sie erleben und als Organistin bei der Arbeit unterstützen - August Halbe, Helmut-Martin Jägersberg, Theo Schwens und schließlich Norbert Humberg. Wir werden ihr Andenken stets in Ehren halten.

So beten wir für unsere liebe Verstorbene:
"Zum Paradies mögen Engel dich geleiten,
die heiligen Märtyrer dich begrüßen
und dich führen in die heilige Stadt Jerusalem.
Die Chöre der Engel mögen dich empfangen,
und durch Christus, der für dich gestorben,
soll ewiger Leben dich erfreuen."

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(Bilder © Hermann Haferkamp)

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Frühlingserwachen

St. Franziskus

FRÜHLINGSERWACHEN Freuen Sie sich auf unseren neuen Bücher. Wir haben wieder neue und abwechslungsreiche Literatur für Sie ausgewählt und wollen sie Ihnen gerne vorstellen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 28.April 2016 um 19 Uhr in der Bücherei St. Franziskus statt. Der Eintritt ist fei

Heimkehrer-Dankes-Kirche in "Blaue Linie" der Stadt Bochum aufgenommen

Heimkehrer-Dankeskirche
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Die Kirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankes-Kirche) wurde nun kürzlich in die "Blaue Linie" der Stadt Bochum mit den besonderen Sehenswürdigkeiten und touristischen Höhepunkten der Stadt aufgenommen. Die entsprechenden Flyer hierzu werden in Kürze am Schriftenstand in der Kirche, in allen Bürgerbüros sowie an weiteren öffentlichen Orten ausliegen. Somit empfiehlt die Stadt Bochum zukünftig das katholische Gotteshaus auswärtigen Gästen als besonders sehenswertes Besuchsziel in Bochum.

Den Flyer finden Sie hier zum Download.

Hintergrund "Blaue Linie"

Mit Eröffnung des Starlight Express im Jahre 1988 nahm die Nachfrage nach geführten Stadtrundfahrten in der Abteilung Stadtwerbung der Wirtschaftsförderung zu - zunächst nur in einem kleinen, überschaubaren Rahmen.
Da es keine ausgebildeten Stadtführer und Stadtführerinnen sowie organisierte Stadtrundfahrten gab, wurde zunächst improvisiert.
Das Deutsche Turnfest 1990 gab dann den Anstoß, Stadtrundfahrten professionell anzubieten und zu planen. Zu dieser Zeit standen etwa fünf Stadtführer zur Verfügung, die Rundfahrten autodidaktisch planten und durchführten. Das war zu wenig.
Durch einen Aufruf der Stadtwerbung in den Bochumer Tageszeitungen, meldeten sich etwa 15 weitere Interessenten als potenzielle Stadtführerinnen und Stadtführer. Sie mussten geschult und ausgebildet werden - die Geburtsstunde der "Blauen Linie".
Zunächst wurde jedem Stadtführer ein Karteikasten zur Verfügung gestellt, der Informationen zu den verschiedensten Bochum Sehenswürdigkeiten enthielt. Im Rahmen von Musterstadtrundfahrten wurden die Karteikarten kontinuierlich ergänzt und schließlich iin der städtischen Hausdruckerei zu einem Heft zusammengefasst. Der Karteikasten wurde ebenfalls weiter ergänzt. In einem Büro der Stadtwerbung wurde eine kleine stadthistorische Bibliothek, die den Gästeführern zur Verfügung stand.
Ergänzt wurde das reine "Fachwissen" über Bochum durch verschiedene Seminare: Rhetorik, Aufbau und Durchführung einer Rundfahrt, Rechte und Pflichten des Stadtführers, Verhalten bei Unfällen.
Da es aus der Bochumer Bevölkerung aufgrund des anstehenden Deutschen Evangelischen Kirchentages 1991 und des erfolgreichen Starlight Express ständig steigende Anfragen nach Informationsmaterial über Bochum gab, stellte die Stadtwerbung eine Musterrundfahrt durch Bochum zusammen, die die wesentlichen Sehenswürdigkeiten enthielt. Diese DINA4-Broschüre trug den Namen: Auf der Blauen Linie durch Bochum.
In einem zweiten Schritt wurde die Rundfahrt durch das Stadtgebiet ausgeschildert, um auch auswärtigen Besuchern eine Rundfahrt auf eigene Fast zu ermöglichen.
Aus der einstigen Broschüre der Musterstadtrundfahrt sind bis heute 28 Themenfaltblätter zu Bochumer Sehenswürdigkeiten und einige Sonderpublikationen entstanden, soe "Musterstadtrundfahrt / Innenstadtrundgang" und die Kurzübersicht "Bochum - Kultur, Freizeit, Lebensqualität".
Alle Broschüren werden bis heute sehr stark nachgefragt und immer wieder aktualisiert nachgedruckt. Die Stadt gibt sie unentgeltlich ab. Das neueste Produkt ist auf vielfachen Wunsch der Bochumer Schulen eine "Blaue Linie für Kinder - Stationen Bochumer Geschichte". Diese Broschüre ist gedacht für Schülerinnen und Schüler im Alter von zehn Jahren und eignet sich für den Sachkundeunterricht an den Grundschulen.
Ausführliche Informationen zu den Themen der "Blauen Linie" gibt es im Internet unter www.bochum.de/blaue-linie und in den Informationszentren der Bürgerbüros.

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Die Feier der Heiligen Woche in der Gemeinde St. Franziskus

Allgemein

Wir laden bereits alle Gläubigen sehr herzlich zur Mitfeier der Liturgien der Heiligen Woche in der Gemeindekirche St. Franziskus, sowie der Filialkirche Heilige Familie ein.

Palmsonntag, 20.03.2016

Gemeindekirche St. Franziskus 

11.30 Uhr:
Palmweihe und Palmsonntagsliturgie
Wir versammeln uns am Gemeindeheim: Weihe der Palmzweige, danach Prozession in die Kirche, dort feiern wir das Hochamt; mit Leidensgeschichte. Mit dem Palmsonntag beginnt die Heilige Woche.

17.30 Uhr:
Bußgottesdienst

Filialkirche Heilige Familie

10:00 Uhr:
Palmweihe und Palmsonntagsliturgie
Wir versammeln uns am Kindergarten: Weihe der Palmzweige, danach Prozession in die Kirche, dort feiern wir das Hochamt; mit Leidensgeschichte. Mit dem Palmsonntag beginnt die Heilige Woche.

Gründonnerstag, 24.03.2016

Gemeindekirche St. Franziskus

20:00 Uhr:
Messe vom Letzten Abendmahl
Wir feiern die Einsetzung der Eucharistie und des Priesterums. Danach Anbetung bis 22 Uhr zum Gedenken an die Todesangst Christi.

22:00 Uhr:
Komplet

Filialkirche Heilige Familie

20:00 Uhr:
Messe vom Letzten Abendmahl
Wir feiern die Einsetzung der Eucharistie und des Priesterums. Danach Anbetung bis 22 Uhr zum Gedenken an die Todesangst Christi.

Karfreitag, 25.03.2016

Gemeindekirche St. Franziskus

15:00 Uhr:
Karfreitagsliturgie mit Kreuzverehrung
Wir begehen die ernste Liturgie vom Leiden und Sterben Christi: Leidensgeschichte, Kreuzverehrung, Heilige Kommunion und Grablegung.

Filialkirche Heilige Familie 

15:00 Uhr:
Karfreitagsliturgie mit Kreuzverehrung
Wir begehen die ernste Liturgie vom Leiden und Sterben Christi: Leidensgeschichte, Kreuzverehrung, Heilige Kommunion und Grablegung.

Karsamstag, 26.03.2016

Gemeindekirche St. Franziskus

21:00 Uhr:
Auferstehungsfeier
Wir versammeln uns beim Osterfeuer. Dies ist die hochheilige Nacht, in der Christus den Tod besiegt. Lichtfeier, Wortgottesdienst, Tauferneuerung, Eucharstiefeier. Anschließend Agape.

Filialkirche Heilige Familie

20:00 Uhr:
Auferstehungsfeier
Wir versammeln uns beim Osterfeuer. Dies ist die hochheilige Nacht, in der Christus den Tod besiegt. Lichtfeier, Wortgottesdienst, Tauferneuerung, Eucharistiefeier. Anschließend Agape.

Ostersonntag, 27.03.2016

Gemeindekirche St. Franziskus

11:30 Uhr:
Osterhochamt
Wir feiern die Auferstehung Christi.

Filialkirche Heilige Familie

10:00 Uhr
Osterhochamt
Wir feiern die Auferstehung Christi.

Ostermontag, 28.03.2016

Gemeindekirche St. Franziskus

11:30 Uhr:
Feierliches Hochamt

Filialkirche Heilige Familie

10:00 Uhr:
Feierliches Hochamt 

 

Fünfte und letzte Fastenpredigt

Heimkehrer-Dankeskirche
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Die Fastenpredigt am 5. Fastensonntag, 13. märz 2016, in der Heimkehrer-Dankes-Kirche Bochum-Weitmar stand unter dem Thema "...ICH war krank und IHR habt mich besucht" (Mt 25,36) Das Hochamt zelebrierte Pater Markus Gebhard Stark OCist vom Zisternzienserkloster Bochum-Stiepel. Im Gottesdienst assistierte als ständiger Diakon Bruder Peter Berg FMMA aus Trier. Bruder Peter Berg hielt dann im Anschluss an den Gottesdienst auch die letzte Fastenpredigt zu den Werken der Barmherzigkeit anlässlich des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit. Er ist Generaloberer der Barmherzigen Brüder von Maria Hilf. Im Hochamt wurde auch besonders für Papst Franziskus gebetet, der auf den Tag genau vor drei Jahren als Nachfolger des Heiligen Petrus zum Oberhaupt der universalen Kirche gewählt wurde.

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(Bilder © Hermann Haferkamp)

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Vorankündigung: Ausstellung Frieden(s)gestalten

Heimkehrer-Dankeskirche

Friedensgestalten waren sie, Frieden gestaltet haben sie. Unter dem Motto "Frieden(s)gestalten zwischen Niederrhein, Ruhr und Sauerland" sind Frauen und Männer aus dem heutigen Ruhrbistum, die sich für andere, für das Zusammenleben und für den Frieden eingesetzt haben, auf 16 Schautafeln. In einer Wanderausstellung versammelt, die der Diözesanverband Essen der katholischen Friedensbewegung pax christi seit Januar im Bistum präsentiert. Gestartet wurde im Essener Dom, danach ging es auf die Reise durchs Bistum. Im Mittelpunkt stehen dreizehn für Frieden und Miteinander engagierte Menschen, darunter prominente wie Abbé Franz Stock oder Nikolaus Groß, aber auch weniger prominente wie Joseph Cornelius Rossaint oder Maria-Christine Zauzich. Auch gehören dazu Priester wie Paulus Engelhardt, Politiker / Gewerkschafter wie Heinrich Brauns und Wilhelm Engel sowie Journalisten wie Alfons Erb. Ihre Lebenswege sind so unterschiedliche wie menschliches Leben nur sein kann. Aber in einem gleichen sie sich: Sie widerstanden staatlicher Willkür, widersetzten sich Druck, engagierten sich für andere und einige gingen dafür auch in den Tod.

Vom 8. Mai 2016 (Hochamt mit anschließender Ausstellungseröffnung) bis 29. Mai 2016 (Abschluss) wird diese Ausstellung in der Heimkehrer-Dankes-Kirche mit einem entsprechenden Begleitprogramm präsentiert. Die Ausstellung ist für Besucher samstag und sonntags (08.05, 14.05, 15.05, 21.05, 22.05, 28.05, 29.05) in der Zeit von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. In dieser Zeit können auch die Heimkehrer-Dankes-Kirche und die Gedenkstätte in der Krypta besucht und besichtigt werden.

Vierte Fastenpredigt

Heimkehrer-Dankeskirche
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Am 4. Fastensonntag (Laetare), 6. März 2016, feierte der Provinzial der norddeutschen Dominikaner (Provinz Teutonia), Pater Dr. Johannes Bunnenberg OP, in der Heimkehrer-Dankes-Kirche das Hochamt. Im Anschluss an die Eucharistiefeier hielt er die 4. Fastenpredigt zum von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit. Pater Johannes sprach zu dem Werk der Barmherzigkeit "... ICH war nackt und IHR habt mir Kleidung gegeben" (Mt 25,36) Zahlreiche Gläubige hörten noch seine Auslegung der Heiligen Schrift in der Homilie (Predigt).

Nach der Fastenpredigt fand die zweite öffentliche Kirchenführung statt, die seit Beginn des Jahres 2016 jeweils am 1. Sonntag eines jeden Monats ab ca. 11 Uhr nach dem Hochamt durch die 10 ehrenamtlichen Kirchenführerinnen und - führer angeboten werden. Pfarrer i.b.D. Theo Schwens führte dieses Mal die Besucher durch die Heimkehrer-Dankes-Kirche sowie die Heimkehrer-Gedenkstätte in der Krypta. 15 Besucherinnen und Besucher nahmen daran teil und konnten so auch ein Stück deutsche und europäische Geschichte kennenlernen. Das Interesse an der Geschichte dieser deutschlandweit einzigartigen ist also noch wie vor sehr groß.

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(Bilder © Hermann Haferkamp)

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Alt-Abt Albert Altenähr OSB hält dritte Fastenpredigt

Heimkehrer-Dankeskirche
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Am 3. Fastensonntag, 28. Februar 2016, zelebrierte der Alt-Abt der Benediktinerabtei Kornelimünster bei Aachen, Pater Dr. Albert Altenähr OSB, in der Heimkehrer-Dankeskirche das Hochamt. Im Anschluss an das feierliche Hochamt hielt er in der Kirche die dritte der insgesamt fünf Fastenpredigten zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit. An fünf Fastensonntagen befassen sich diese Predigten jeweilg mit einem anderen Werk der Barmherzigkeit. Alt-Abt Albert sprach in seiner Homilie zum Thema: "... ICH war fremd und obdachlos und IHR habt mich aufgenommen." (Mt 25,35) Der Heilige Benedikt von Nursia betrachtet in seiner bekannten Regel, die er ca. 540 n. Chr. verfasste und nach der heute noch weltweit ca. 30.000 Benediktiner, Zisterzienser und Trappisten leben, das Kloster als "Tempel der Barmherzigkeit". Im 53. Kapitel der Regel schreib Benedikt über die Aufnahme von Gästen: "Alle Fremden, die kommen, sollen aufgenommen werden wie Christus; denn er wir sagen: 'Ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen'" Daher war die Gemeinde sehr froh, dass sie einen Benediktinermönch für diese Fastenpredigt gewinnen konnte. In der Einleitung zu seiner Predigt offenbarte Alt-Abt Albert auch seinen sehr emotionalen biographischen Bezug zur Heimkehrer-Dankeskirche: Sein Vater konnte nicht aus der Kriegsgefangenschaft in Stalingrad heimkehren, sondern wurde als vermisst gemeldet. In der Feier der Eucharistie haben wir so auch in den ganz persönlichen Anliegen für Alt-Abt Albert in der Heimkehrer-Dankes-Kirche gebetet. Schließlich ist die Kirche auch ein Ort des Gedenkens an jene Menschen, die ihr Leben im Krieg gelassen haben und nicht mehr heimkehren konnten.

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Abbé Stock Gedenkstätte eingeweiht und zweite Fastenpredigt

Heimkehrer-Dankeskirche
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Am 2. Fastensonntag, 21. Februar 2016, weihte der Paderborner Domkapitular Prof. Dr. Rüdiger Althaus, während eines feierlichen Hochamtes in der Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie in Bochum eine neue Gedenkstätte zu Ehren des Lebens und Wirkens von Abbé Franz Stock. Stock war katholischer Priester des Erzbistums Paderborn und während der deutschen Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg Seelsorger der Gefängnisse von Paris und der Hinrichtungsstätte auf dem Mont Valérien. Er gilt als ein Wegbereiter der Deutsch-Französischen Freundschaft. Er gilt als ein Wegbereiter der Deutsch-Französischen Freundschaft. Mit Domkapitular Althaus konzelebrierten das Hochamt Pater Markus Stark OCist aus dem Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel und Pfarrer i.b.D. Theo Schwens. Unter den Gästen waren der Bochum Alt-Oberbürgermeister Ernst-Otto Stüber, der stellvertretende Bezirksbürgermeister im Stadtbezirk Bochum-Südwest, Dr. Andreas Bracke, sowie Mitglieder des Vorstandes des Franz-Stock-Komitees für Deutschland aus Stocks Heimatort Neheim, u.a. Dieter Lanz als ehemaliger Seminarist des sogenannten Stacheldrahtseminar, das Stock einst leitete. Im Anschluss an das Hochamt hielt Althaus in der Kirche auch die zweite der insgesamt fünf Fastenpredigten zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit mit dem Thema "... ICH war im Gefängnis und IHR seid zu mir gekommen." (Mt 25,36) In seiner Predigt stellte er auch einen Bezug zum Leben und Wirken Abbé Stocks her.

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