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Neukonzeption und Umgestaltung des Museums in der Krypta der Öffentlichkeit vorgestellt

Heimkehrer-Dankeskirche

In einem Pressegespräche stellten Gemeinderatsmitglied Christian Herker und Kai Krischnak, Sprecher der Stadtwerke Bochum und somit Vertreter des Projektpartners, am 21. Juli 2016 gemeinsam das Gesamtkonzept der Umgestaltung und Neukonzeption des Museums in der Krypta der Heimkehrer-Dankes-Kirce Bochum der Öffentlichkeit vor. Hierzu hatten sich zahlreiche Pressevertreter in der Heimkehrer-Dankes-Kirche Bochum eingefunden.

Die WAZ Bochum berichtete bereits in Ihrer Ausgabe am 22. Juli 2016. Den entsprechenden Artikel finden Sie online: http://waz.m.derwesten.de/dw/staedte/bochum/sued/weltkriegs-ausstellung-in-weitmar-bekommt-neuen-anstrich-id12029358.html?service=mobile
Der Stadtspiegel berichtete am 27. Juli 2016 und vorab online. Den entsprechenden Artikel finden Sie online: http://www.lokalkompass.de/bochum/kultur/ab-september-wird-das-museum-der-heimkehrer-dankeskirche-in-weitmar-umfassend-erneuert-d680871.html

Wir halten Sie über unsere Website stets über den Fortgang der Arbeiten auf dem Laufenden.

Heimkehrer-Dankes-Kirche: Neukonzeption des Museums in der Krypta

Heimkehrer-Dankeskirche
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Eine Neukonzeption des Museums in der Krypta der Heimkehrer-Dankes-Kirche ist schon länger überholt, um zum einen das Museum noch verstärkter der Öffentlichkeitsarbeit und vor allem auch Schüler- und Jugendgruppen zugänglich zu machen und zum anderen den Ansprüchen eines modernen und ansprechenden Museums Rechnung zu tragen. Aus diesem Grund hat sich unsere Gemeinde St. Franziskus mit diesem Projekt bei der diesjährigen Sponsoring-Abstimmung der Stadtwerke Bochum "Wofür schlägt dein Herz?" beteiligt. Vom 17. Mai bis 7. Juni 2016 konnten alle Bochumer Bürgerinnen und Bürger über die einzelnen Projekte abstimmen. Das Projekt der Heimkehrer-Dankes-Kirche lag nach Auswertung aller Abstimmungsergebnisse auf dem Platz 6 der Rubrik "Kultur" und konnte somit eine Teilförderung von ca. 7.500€ erreichen. Erfreulicherweise hat anschließend der unabhängige Sponsoring-Beirat der Stadtwerke in einer Sitzung beschlossen diesen Sponsoringbetrag auf den beantragten Förderbetrag von insgesamt 13.000€ aufzustocken. Nun wird ein entsprechender Sponsoring-Vertrag mit den Stadtwerken Bochum geschlossen. Zuerst wird dann in den nächsten Wochen ein Konzept für die gesamte Neukonzeption erstellt. Interessenten, die gerne noch an der Neukonzeption des Museums aktiv mitwirken möchten, können sich gerne bei Gemeinderatsmitglied Christian Herker (Tel. 0234 / 47 34 53, E-Mail christianherker@yahoo.de) melden und die Möglichkeiten erörtern. Weitere freiwillige und ehrenamtliche Helfer sind herzlich willkommen.

Ganz herzlichen Dank sagen wir allen, die sich an dem Internet-Voting beteiligt haben und für dieses Prohekt insgesamt 2.466 Herzen vergeben haben! Natürlich ergeht auch ein herzlicher Dank an die Stadtwerke Bochum, die durch diese eneu Form des Sponsorings weiterhin ganz aktiv bürgerschaftliches Engagement in allen Bereichen fördert und auch für unser Projekt die finanzielle Grundlage bildet. Ohne dieses Sponsoring wären die Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten undenkbar gewesen.

Professor em. Dr. Ludwig Hödl verstorben

Allgemein

Professor em. Dr. Ludwig Hödl ist am 22. Mai 2016 im Alter von 92 Jahren gestorben. Die Totenvesper wird am Freitag 3. Juni 2016, um 18.00 Uhr in der Heimkehrer-Dankeskirche gebetet. Auch das Requiem wird in der Heimkehrer-Dankeskirche am Samstag, den 4. Juni 2016, um 10.00 Uhr, gefeiert.

Die Beisetzung des Verstorbenen erfolgte in seiner Geburtsstadt Sonnen.

Das Bistum Essen veröffentlichte folgenden Nachruf:
"Der Verstorbene, der zuletzt in Bochum gewohnt hat, wurde am 29. Juni 1951 im Bistum Passau zum Priester geweiht. Nach dem Einsatz als Kaplan in seiner Heimatdiözese wurde Ludwig Hödl zum Promotionsstudium freigestellt, das an der Ludwig-Maximilians-Universität München erfolgte, wo er im Jahr 1955 mit seiner Dissertation "Die Grundfragen der Sakramentenlehre nach Herveus Natalis O.P. (1324)" zum Dr. theol. promoviert wurde. In den Jahren 1955-1958 folgten Studien in Rom und Paris, die er im Jahr 1958 mit der Habilitationsschrift "Die Geschichte der scholastischen Literatur und der Theologie der Schlüsselgewalt" abschloss. Im März 1959 wurde er als Professor für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ernannt. IM Jahr 1964 als Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an die Ruhr-Universität Bochum berufen, gehörte Prof. Hödl zu ihren Gründungsprofessoren. Seine Professur hatte er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1990 inne. Seit seinem Ruf an die Ruhr-Universität wohnte und lebte er in der Gemeinde Heilige Familie in Bochum-Weitmar und unterstütze hier die Seelsorge. Als anerkannten Mediävisten war ein besonderer Schwerpunkt seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit die Theologie des Mittelalters. Als Geistlichem lag Ludwig Hödl die Ausbildung junger Menschen für die Arbeit in der Seelsorfe und als Priester am Herzen. Auf diese Weise hat er eine Generation von Studierenden der Theologie im Fach Dogmatik ausgebildet und begleitet."

Den Originalbericht finden Sie hier: http://www.bistum-essen.de/presse/artikel/professor-em-dr-ludwig-hoedl-verstorben/ 

Stadtwerke-Sponsoring: Neukonzeption des Museums in der Krypta der Heimkehrer-Dankes-Kirche Bochum

Heimkehrer-Dankeskirche

Die Stadtwerke Bochum schreiben auch in diesem Jahr wieder ein Sponsoring aus unter dem Motto "Wofür schlägt dein Herz?"

Da die Vitrinen zur Aufbewahrung der Exponate in der Krypta der Heimkehrer-Dankes-Kirche leider bereits sehr beschädigt sind, haben wir uns nun entschlossen, an diesem Sponsoring-Verfahren teilzunehmen, um Gelder für eine Neukonzeption des Museums in der Krypta anzuwerben. Ziel soll es auch vor allem sein, die Ausstellung ansprechender für Jugend und Schülergruppe zu gestalten.

Damit der Pfarrei-Haushalt dadurch nicht belastet wird, benötigen wir Ihre Hilfe und Unterstützung. Schenke Sie uns nur wenige Minuten Aufmerksamkeit und vergeben Sie Ihre Herzen für das Projekt der Heimkehrer-Dankes-Kirche.

So funktioniert das Sponsoring:

1. Die Abstimmungsphase läuft von Dienstag, 17. Mai 2016, 8:00 Uhr bis Dienstag, 7. Juni 2016, 12:00 Uhr über das Internet.

2. Das Projekt finden Sie unter diesem Link: https://www.stadtwerke-bochum-buergerprojekte.de/projekte/kultur/2154/neukonzeption-des-museums-in-der-krypta.html

3. Für die Abstimmung benötigen Sie eine E-Mail-Adresse (die Teilnahme ist mit jeder E-Mail-Adresse nur einmal möglich!)

4. Jeder Teilnehmer kann fünf Stimmen für ein bis fünf Projekte verteilen. Kunden der Stadtwerke Bochum haben doppeltes Stimmrecht (zehn Stimmen): Geben Sie im Registrierungsfeld Ihre Kundennummer an.

Wir setzen auf Ihre Unterstürzung und bedanken uns sehr herzlich dafür im Voraus!

Russische Künstler besuchen Heimkehrer-Dankes-Kirche anlässlich des FIDENA-Figurentheater-Festivals

Heimkehrer-Dankeskirche
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Das Staatliche Obraztsov Puppentheater Moskau ist Russlands größtes und berühmtestes Puppentheater. Leningradka ist die Wiederbelebung einer älteren Inszenierung aus St. Petersburg in Zusammenarbeit mit dem Cube Studio Theatre. Am Freitag (06.05.2016) wurde dieses Stück nun im Rahmen des FIDENA-Figurentheater-Festivals im Prinzregenttheater in Bochum-Weitmar als deutsche Erstaufführung gespielt.

Leningrada ist die Geschichte des Mädchens Valja, Überlebende der Belagerung von Leningrad durch deutsche Truppen, die 1941 begann und bis 1944 andauerte, und bei der nach offiziellen Schätzungen mehr als eine Million Menschen verhungerten. Valjas Vater muss an die Front. Am Abend vor seiner Abreise erzählt er Valja von dem Hausgeist Domovoi, der sie während seiner Abwesenheit beschützen wird. Valja und ihre Mutter erleben allerschlimmste Zeiten, doch der weise Kobold Domovoi ist wirklich immer an Valjas Seite. Er verhandelt mit der gerissenen Ratte um Lebensmittel, schafft es, im Ofen Feuer zu entfachen und gerät auf magische Weise an einen im Eis versunkenen LKW voller Mandarinen. Die Leningrader Blockade aus der russischen Perspektive, genauer gesagt, aus der Perspektive eines Mädchens, entführt die Zuschauer in eine Welt voller kindlicher Fantasien, gepaart mit harter Realität. Spielfilm, Puppentrick, Dokumentaraufnahmen und Live-Puppenspiel verschmelzen virtuos zu einem erschütternden und ergreifenden Erlebnis.

Am Samstag, 7. Mai 2016, besuchten die russischen Künstler des Staatliche Obraztsov Puppentheater Moskau in Bochum nach ihrer Aufführung am Vortag auch die einzigartige Heimkehrer-Dankes-Kirche als Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern. Begleitet wurde die Gruppe von den Organisatoren von FIDENA. Gemeinderatsmitglied Christian Herker führte die russischen Gäste durch das Gotteshaus und die Heimkehrer-Gedenkstätte in der Krypta. Anschließend gab es noch eine Begegnung mit kleinem Imbiss im Gemeindeheim. "Diese Begegnung stand ganz im Zeichen der Völkerverständingung", so Herker. Eindrucksvoll schilderte Christian Herker, dass die Heimkehrer-Dankes-Kirche sicherlich auch ein Ort war, an dem die deutschen Heimkehrer auch ihre Schuld, die sie während ihres Kriegsdienstes im 2. Weltkrieg auf sich geladen haben, verarbeiten konnten. Die Kirche sei somit ein lebendiger Ort der Aussöhnung der Völker geworden. Daher sei der Besuch der russischen Gäste für die Kirchengemeinde eine sehr wertvolle Erfahrung gewesen und große Ehre, so Herker. Die deutsche Führung wurde via Dolmetscher dann für die Gäste in die russische Sprache übersetzt.

Hintergrund:
Die Heimkehrer-Dankes-Kirche in Bochum-Weitmar wurde in den Jahren 1958/59 auf die entscheidende Initiative von Pfarrer August Halbe errichtet. Nach seiner Heimkehr aus fünfjährigen Kriegsgefangenschaft im Ural begann er zusammen mit weiteren ehemaligen russischen Kriegsgefangenen den Bau der Kirche. Im Dezember 1959 weihte Kardinal Hengsbach die Kirche, welche seit 2005 unter Denkmalschutz steht. Für viele Menschen ist die Heimkehrer-Dankes-Kirche ein Ort der Erinnerung und ein Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern.

Bild (© Hermann Haferkamp): Christian Herke bringt den russischen Gäste die einzigartige Geschichte der Heimkehrer-Dankes-Kirche in Bochum näher.

Französischer Bischof Stenger feierte Pontifikalamt in Heimkehrer-Dankes-Kirche

Heimkehrer-Dankeskirche
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Am vergangenen Sonntag, 8. Mai 2016, stand der Bischof von Troyes und Präsident der katholischen Friedensbewegung pax christi in Krankreich, Msgr. Marc Stenger, am Vormittag einem deutschsprachigen Pontifikalamt in der Heimkehrer-Dankes-Kirche vor. Das Pontifikalamt fand zum Gedenken an das Ende des 2. Weltkrieges und zum Europatag sowie gleichzeitig Eröffnung der Ausstellung "Frieden(s)gestalten zwischen Niederrhein, Ruhr und Sauerland" statt, die in Zusammenarbeit mit dem Diözesanverband von pax chriti Essen vom 8. Mai 2016 bis 29. Mai 2016 in der Kirche Heilige Familie präsentiert wird, statt. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Chor und Orchester der Gemeinde St. Franziskus Bochum-Weitmar unter Leitung von Helmut Leo. Musiziert wurde die "Messe des Friedens" von Reimund Hess. Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck richtete einen schriftlichen Gruß an den ausländischen bischöflichen Gast. Bischof Dr. Overbeck schreibt darin unter anderem: "... So heiße ich Dich herzlich in unserem Bistum willkommen, wünsche Dir eine frohe Feier und hoffe, dass wir uns bald wiedersehen. Mit allen guten Wünschen für das vor uns stehende Pfingstfest und herzlichen wie brüderlichen Grüßen an Dich. Dein Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen".

Im Rahmen seines Besuches im Bistum Essen besuchte Bischof Stenger auch die Pax-Christi-Kirche in Essen. Außerdem gab es eine Begegnung mit Mitgliedern von pax christi Essen an der Bochumer Heimkehrer-Dankes-Kirche.

Bild: © Hermann Haferkamp

Ex-Vatikan-Diplomat Kühn besuchte Bochum

Heimkehrer-Dankeskirche
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Domkapitular Prälat Dr. Christoph Kühn aus Eichstätt, u.a. ehemaliger Leiter der deutschsprachigen Abteilung im vatikanischen Staatssekretariat in Rom und ehemaliger Nuntiaturrat an der Apostolischen Nuntiatur in Österreich (Wien) war am Sonntag, 1. Mai 2016, zu Gast in der Kirche Heilige Familie und am Marienwallfahrtsort und im Zisterzienserkloster Stiepel. Vormittags zelebrierte er ein feierliches Hochamt in der Kirche Heilige Familie in Weitmar und predigte treffend zum von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit. Nach dem Hochamt nach der Gast auch an der öffentlichen Kirchen- und Krypta-Führung in der Heimkehrer-Dankes-Kirche, die jeweils am 1. Sonntag im Monat stattfindet, teil und wollte so die Geschichte dieses Gotteshauses auch als deutschlangweit einzigartiges und lebendiges Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern kennenlernen. Am Nachmittag eröffnete Prälat Kühn dann wiederum feierlich die Maiandachten in der Bochumer Heimkehrer-Dankes-Kirche. Den Abschluss des Besuches des Eichstätter Domkapitulars und Leiters der Abteilung Weltkirche im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt bildete dann schließlich am Abend die Eröffnung der Wallfahrtssaison am Marienwallfahrtsort Bochum-Stiepel mit einer feierlichen Festmesse, die vom Kirchenchor St. Marie Stiepel musikalisch umrahmt wurde.

Zur Person: Christoph Kühn wurde 1963 in Datteln geboren und absolvierte sein Theologiestudium an der Katholischen Universität Eichstätt. 1990 wurde er im Eichstätter Dom zum Priester geweiht und war dann als Kaplan in der Pfarrseelsorge im Einsatz. Nach seiner Promotion im Kirchenrecht in Rom und einer Spezialausbildung an der Päpstlichen Diplomatenakademie trat er 1997 in den Diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls ein. Zunächst wurde er in die südafrikanischen Länder Zimbabwe, Sambia und Malawi entsandt.

Von 2001 bis 2008 leitete er die deutschsprachige Abteilung im Vatikanischen Staatssekretariat und war enger Mitarbeiter der Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. in Rom. Für seine Arbeit an der Nahtstelle zwischen Staat und Kirche erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, etwa das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland, das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich sowie die Verdienstorden der Republik Italien und des Fürstentums Liechtenstein. Nach einem Zwischenstopp in Wien in der dortigen Apostolischen Nuntiatur wurde Kühn Domkapitular in Eichstätt, wo er auch heute noch tätig ist und als "Außenminister" das Referat Weltkirche leitet.

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Bilder (© Hermann Haferkamp): Prälat Dr. Christoph Kühn bei seinem Besuch in der Heimkehrer-Dankes-Kirche Bochum.

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Nachruf: Erna Kretschmer

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Am Donnerstag, 7. April 2016, feierte Pfarrer i.b.D. Theo Schwens, in der Kirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankes-Kirche) das Requiem für die langjährige Organistin an der Heimkehrer-Dankes-Kirche, Erna Kretschmer. Anschließend wurde sie zu Grabe getragen. Über 50 Jahre hat sie bis ins hohe Alter von 86 Jahren die Liturgiefeiern am Sonntag und auch an Werktagen musikalisch an der Orgel begleitet. Die Gemeinde ist ihr zu großem Dank verpflichtet für ihren aufopferungsvollen Dienst als Organistin über so viele Jahre. Vier Pfarrer an der Heimkehrer-Dankes-Kurche durfte sie erleben und als Organistin bei der Arbeit unterstützen - August Halbe, Helmut-Martin Jägersberg, Theo Schwens und schließlich Norbert Humberg. Wir werden ihr Andenken stets in Ehren halten.

So beten wir für unsere liebe Verstorbene:
"Zum Paradies mögen Engel dich geleiten,
die heiligen Märtyrer dich begrüßen
und dich führen in die heilige Stadt Jerusalem.
Die Chöre der Engel mögen dich empfangen,
und durch Christus, der für dich gestorben,
soll ewiger Leben dich erfreuen."

 Bild 1

Bild 2

(Bilder © Hermann Haferkamp)

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Frühlingserwachen

St. Franziskus

FRÜHLINGSERWACHEN Freuen Sie sich auf unseren neuen Bücher. Wir haben wieder neue und abwechslungsreiche Literatur für Sie ausgewählt und wollen sie Ihnen gerne vorstellen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 28.April 2016 um 19 Uhr in der Bücherei St. Franziskus statt. Der Eintritt ist fei

Heimkehrer-Dankes-Kirche in "Blaue Linie" der Stadt Bochum aufgenommen

Heimkehrer-Dankeskirche
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Die Kirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankes-Kirche) wurde nun kürzlich in die "Blaue Linie" der Stadt Bochum mit den besonderen Sehenswürdigkeiten und touristischen Höhepunkten der Stadt aufgenommen. Die entsprechenden Flyer hierzu werden in Kürze am Schriftenstand in der Kirche, in allen Bürgerbüros sowie an weiteren öffentlichen Orten ausliegen. Somit empfiehlt die Stadt Bochum zukünftig das katholische Gotteshaus auswärtigen Gästen als besonders sehenswertes Besuchsziel in Bochum.

Den Flyer finden Sie hier zum Download.

Hintergrund "Blaue Linie"

Mit Eröffnung des Starlight Express im Jahre 1988 nahm die Nachfrage nach geführten Stadtrundfahrten in der Abteilung Stadtwerbung der Wirtschaftsförderung zu - zunächst nur in einem kleinen, überschaubaren Rahmen.
Da es keine ausgebildeten Stadtführer und Stadtführerinnen sowie organisierte Stadtrundfahrten gab, wurde zunächst improvisiert.
Das Deutsche Turnfest 1990 gab dann den Anstoß, Stadtrundfahrten professionell anzubieten und zu planen. Zu dieser Zeit standen etwa fünf Stadtführer zur Verfügung, die Rundfahrten autodidaktisch planten und durchführten. Das war zu wenig.
Durch einen Aufruf der Stadtwerbung in den Bochumer Tageszeitungen, meldeten sich etwa 15 weitere Interessenten als potenzielle Stadtführerinnen und Stadtführer. Sie mussten geschult und ausgebildet werden - die Geburtsstunde der "Blauen Linie".
Zunächst wurde jedem Stadtführer ein Karteikasten zur Verfügung gestellt, der Informationen zu den verschiedensten Bochum Sehenswürdigkeiten enthielt. Im Rahmen von Musterstadtrundfahrten wurden die Karteikarten kontinuierlich ergänzt und schließlich iin der städtischen Hausdruckerei zu einem Heft zusammengefasst. Der Karteikasten wurde ebenfalls weiter ergänzt. In einem Büro der Stadtwerbung wurde eine kleine stadthistorische Bibliothek, die den Gästeführern zur Verfügung stand.
Ergänzt wurde das reine "Fachwissen" über Bochum durch verschiedene Seminare: Rhetorik, Aufbau und Durchführung einer Rundfahrt, Rechte und Pflichten des Stadtführers, Verhalten bei Unfällen.
Da es aus der Bochumer Bevölkerung aufgrund des anstehenden Deutschen Evangelischen Kirchentages 1991 und des erfolgreichen Starlight Express ständig steigende Anfragen nach Informationsmaterial über Bochum gab, stellte die Stadtwerbung eine Musterrundfahrt durch Bochum zusammen, die die wesentlichen Sehenswürdigkeiten enthielt. Diese DINA4-Broschüre trug den Namen: Auf der Blauen Linie durch Bochum.
In einem zweiten Schritt wurde die Rundfahrt durch das Stadtgebiet ausgeschildert, um auch auswärtigen Besuchern eine Rundfahrt auf eigene Fast zu ermöglichen.
Aus der einstigen Broschüre der Musterstadtrundfahrt sind bis heute 28 Themenfaltblätter zu Bochumer Sehenswürdigkeiten und einige Sonderpublikationen entstanden, soe "Musterstadtrundfahrt / Innenstadtrundgang" und die Kurzübersicht "Bochum - Kultur, Freizeit, Lebensqualität".
Alle Broschüren werden bis heute sehr stark nachgefragt und immer wieder aktualisiert nachgedruckt. Die Stadt gibt sie unentgeltlich ab. Das neueste Produkt ist auf vielfachen Wunsch der Bochumer Schulen eine "Blaue Linie für Kinder - Stationen Bochumer Geschichte". Diese Broschüre ist gedacht für Schülerinnen und Schüler im Alter von zehn Jahren und eignet sich für den Sachkundeunterricht an den Grundschulen.
Ausführliche Informationen zu den Themen der "Blauen Linie" gibt es im Internet unter www.bochum.de/blaue-linie und in den Informationszentren der Bürgerbüros.

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