Neuigkeiten

Innenrenovierung Kirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche)

Heimkehrer-Dankeskirche
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Die Renovierungsarbeiten in der Kirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche) laufen bereits seit einigen Wochen auf Hochtouren. Neben dem Altarteppich werden auch die Sitzpolster der Kirchenbänke komplett erneuert. Diese Maßnahme war nun unbedingt notwendig geworden, da der alte Altarteppich und die alten Sitzpolster bereits sehr in die Jahre gekommen und entsprechend verschlissen waren. Der Förderverein Heimkehrer-Dankeskirche e. V. hat dankenwerter Weise den größten Teil der Finanzierung dieser Renovierungsmaßnahme in der Kirche sichergestellt. Die Vorarbeiten - Entfernung der alten Sitzpolster von den Kirchenbänken und des kompletten Teppichs im Altaraum - wurden ausschließlich durch ehrenamtliche Helfer aus der Gemeinde durchgeführt. Ein ganz herzlicher Dank ergeht daher an die vielen ehrenamtlichen Mitwirkenden, vor allem auch den Meßdienern und Pfadfindern, ohne deren Hilfe die Renovierungsmaßnahme kaum möglich gewesen wäre! Die neuen Sitzpolster werden nun bereits am Dienstag, 20. Oktober 2015, durch die Firma P.R. Havener GmbH geliefert und verlegt. Gleichzeitig wird der Altarteppich vor Ort angepasst. Nachdem der Teppich in der Firma gekettelt wurde, wird er dann am Montag, 26. Oktober 2015 schlußendlich in der Kirche verlegt. Somit sind die Arbeiten in der Kirche bereits sehr bald beendet und die Kirche erstrahlt in einem neuen Erscheinungsbild.

(Bild © Hermann Haferkamp)

Dankgottesdienst zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit

Heimkehrer-Dankeskirche
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Am Sonntag, 4. Oktober 2015, feierte Pater Prior Pirmin Holzschuh OCist, Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel, Vormittags um 10:00 Uhr in der Heimkehrer-Dankes-Kirche Heilige Familie in Bochum-Weitmar ein feierliches Dankamt zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit. Während der Eucharistiefeier segnete er drei Kreuze, die aus Grenzzaun der ehemaligen innderdeutschen Grenze gefertigt wurden. Ein Kreuz verbleibt in der Heimkehrer-Dankeskirche als Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern, ein Kreuz geht ins Mauermuseum in Berlin und ein weiteres Kreuz wir künftigt in einer Kindertagesstätte in Bochum verbleiben. Das Metrial wurde von Edgar Pferner, der 1966 gemeinsam mit seinem Vater über die Grenze aus der damaligen DDR floh, gestiftet. Das Material wurde dann von Handwerkern der Kreishandwerkerschaft Bochum weiterverarbeitet. "Ich bin davon überzeugt, dass es schlussendlich auch die vielen Gebeten der Heimkehrer bei ihren alljährlichen Heimkerer-Danktagen an der Heimkehrer-Dankeskirche in Bochum waren, die mit zur Wiedervereinigung unseres Vaterlandes beigetragen haben. Daher passt dieses Kreuz auch zur besonderen Intention dieses deutschlandweit einzigartigem Gotteshauses als Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern. Daher freuen wir uns ausgesprochen über diese Stiftung.", so Gemeinderatsmitglied Christian Herker.

Hintergrund:

Mehr als 12 Millionen deutsche Soldaten und Zivilisten waren in Kriegsgefangenschaft. Sie haben in über 9.000 Lagern gelebt bzw. „gehaust“. Viele arbeiteten unter härtesten Bedingungen. Die das überlebt haben und zurückgekehrt sind, haben davon auf vielfältige Weise berichtet. Sie haben eine Stätte geschaffen, die Heimkehrer-Dankeskirche in Bochum, die Ausdruck ihrer Dankbarkeit vor Gott über ihre glückliche Heimkehr ist. Nachfolgende Generationen sollen erinnert werden: Das Recht auf Freiheit und Menschenwürde ist nicht selbstverständlich. Es muss stets ins Bewusstsein gerückt und bewahrt werden.
 
In der Krypta der Kirche befindet sich ein Museum. Es zeigt zahlreiche Gegenstände, die in den Lagern entstanden sind. Hinzu kommen eindrucksvolle Gemälde und Zeichnungen aus dem Alltagsleben der Lagerinsassen sowie eine Reproduktion der so genannten „Stalingradmadonna“. Auch für junge Menschen sind Kirche und Krypta in zweierlei Hinsicht lohnenswert. Zum einen erhalten sie Einblick in die dunklen Jahre der Geschichte. Zum anderen vermittelt der Ort ein tieferes Verständnis für ein Leben in Frieden und Freiheit.
 
Vikar August Halbe, fünf Jahre kriegsgefangener Priester im Ural, ließ aus Dank für die Rettung aus der Lagerhaft die Kirche errichten. Unterstützung erhielt er dabei vom Pfarrer der Pfarrei St. Franziskus Bochum-Weitmar, Adolf Ostendorf. Der Plan zum Bau der Dankeskirche wurde 1955 der Öffentlichkeit vorgestellt. Unterstützt durch den 1956 gegründeten Kirchbauverein konnten zwei Jahre später 20 Heimkehrer den ersten Spartenstich vollziehen. Am 12.12.1959 weihte Ruhrbischof Dr. Franz Hengsbach (Essen) die Kirche. Sie trägt den Namen „Heilige Familie“ und erinnert an die Heimkehr der Familie Jesu aus Ägypten. Seit 2005 steht das Gotteshaus unter Denkmalschutz und ist seit 01.09.2008 Filialkirche der neuen Gemeinde St. Franziskus Bochum-Weitmar.
 
Die Kirche ist ein Erinnerungsort von nationalem Rang, in der die historische und religiöse Erinnerung einer Generation von Kriegsteilnehmern ihren Ausdruck gefunden hat. Die architektonische Konzeption, die Krypta und das Bildprogramm der Fenster („Straße des Krieges“) stellen eine Gesamtheit dar. Mit dem großen Chorfenster „Lobgesang der Jünglinge im Feuerofen“ hat beispielsweise der Maler Wilhelm de Graaf als Kriegsteilnehmer seinen Dank ausgedrückt.
 
Von 1960 bis 2009 versammelten sich zahlreiche ehemalige Kriegsheimkehrer aus ganz Deutschland alljährlich am Sonntag nach Pfingsten (Dreifaltigkeitssonntag) zu ihrem alljährlichen „Heimkehrer-Danktag“.
 
Dieses Erbe der Heimkehrer wollen junge und alte Gemeindemitglieder stets pflegen und erhalten.

Bilder (© Hermann Haferkamp): Impressionen des Gottesdienstes.

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Benefiz-Veranstaltung für Christen im Heiligen Land in der Heimkehrer-Dankeskirche

Heimkehrer-Dankeskirche
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Christen sind in Israel eine Minderheit zwischen Juden und Muslimen, und doch sind sie wichtig - für den Charakter des Landes, für den Erhalt der heiligsten Stätten des Christentums.

Der Journalist Michael Ragsch (Radio Bochum) hat seit 2009 immer wieder das Heilige Land besucht und sich vor allem mit der Situation der Christen beschäftigt. Drei Bücher sind seitdem entstanden: "Sterne von Bethlehem. Die verlassenen Kinder einer heilige Stadt" setzt den Waisenkindern im Geburtsort Jesu ein Denkmal. "An Seinem See. Geschichten vom See Genezareth" beschäftigt sich mit Menschen, die heute da leben, wo Jesus früher wirkte. In diesem Jahr schließlich kam "Am Heiligen Grab. Die Christen Jerusalems" heraus.

Am 28. November (Samstag) liest Michael Ragsch in der Kirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche) in Bochum-Weitmar aus seinen Büchern. Er zeigt aktuelle Bilder aus Jerusalem und informiert über die Lage der Christen in Isral. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr.

"Ich will einige Christen vorstellen, denen ich in Jerusalem begegnet bin. Dort gibt es ja auf engstem Raum alle Konfessionen dieser Welt", sagt Michael Ragsch, "vor allem möchte ich in Weitmar das Kapitel über eine Deutsche lesen, die in Jerusalem Außerordentliches leistet. Sie leitet ein Krankenhaus für Schwerstkranke, in dem Juden und Christen und Moslems unter einem Dach zusammenleben. Außerdem möchte ich einen ganz außergewöhnlichen Nachfolger Jesu vorstellen: einen messianischen Juden, der an Jesus als Erlöser glaubt."

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, aber es wird um eine Spende für das Priorat Tabgha und die Brotvermehrungskirche am See Genezareth gebeten, auf das kürzlich ein Brandanschlag verübt wurde. Die Spenden werden anschließend Benediktinierpater Ralph Greis OSB, Prior der deutschsprachigen Dormitio-Abtei auf dem Berg Zion in Jerusalem, der im Mai 2015 noch in der Heimkehrer-Dankeskirche zu Besuch war, übergeben.
Ich habe in meinem See-Genezareth-Buch ja ein Kapitel über Tabgha, den Ort der Brotvermehrung. Und das möchte ich auch gerne lesen", sagt Michael Ragsch, "es ist erschütternd, wie Christen im Heiligen Land in die Schusslinie geraten. Sie können alle Solidarität aus dem Western gebrauchen."

Hintergrund:

"Am Heiligen Grab. Die Christen Jerusalems" ist im Echter Verlag erschienen und kostet 19,90€. Das Buch bietet nicht nur einen Ausflug in die Gegenwart einer der aufregendsten Städte der Welt, sondern auch eine Reise in die Vergangenheit - auf den Spuren der allerersten Christen Jerusalems gewissermaßen.

Mehrfach ist Autor Michael Ragsch nach Jerusalem gereist, um dort Christen verschiedenster Konfessionen zu besuchen: die Pastorin aus Deutschland, die einen Selbstmordanschlag überlebt hat. Einen deutschen Freiwilligen in Yad Vashem. Die äthiopische Nonne, die auf dem Dach der Grabeskirche wohnt. Den österreichischen Franziskaner, den sein Orden in die Grabeskirche geschickt hat. Einen Juden, der Jesus begegnet ist. Den Vorsteher der syrisch-orthodoxen Gemeinde. Einen ehemaligen hohen Kirchendiplomaten, der heute als "Weißer Vater" in Jerusalem lebt. Und viele andere.

Zahlreiche außergewöhnliche Fotos des Schwerter Journalisten Sebastian Reith machen das Buch zu einem eindrucksvollen Zeugnis des Lebens der Christen am Heiligen Grab. Das Geleitwort hat Bestsellerautor Paul Badde beigesteuert.

Bild (© Sebastian Reith): Autor Michael Ragsch

Das offizielle Plakat der Veranstaltungen finden Sie hier.

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Herzlicher Empfang für Flüchtlinge in Weitmar

Allgemein
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Hunderttausende Menschen fliehen derzeit aus dem Nahen Oster vor Krieg und Verfolgung. Beim sonntäglichen Angelus-Gebet in Rom hat Papst Franziskus sehr dringend gebeten, dass alle Pfarreien und alle geistlichen Gemeinschaften konkret eine Flüchtlingsfamilie aufnehmen sollen.
In Kürze sollen zwei neue Flüchtlingsunterkünfte in der Turnhalle der Natorpschule und auf dem Sportplatz Am Kuhlenkamp, also in der Kirchengemeinde St. Franziskus, eingerichtet werden. Am 22.09.2015 kamen nun die ersten Flüchtlinge mit dem Bus in Bochum-Weitmar an. Gastfreundschaft zeigte sofort die örtliche Kirchengemeinde St. Franziskus. Der ehrenamtliche Sakristan Hermann Haferkamp schloss spontan die Kirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche) auf und bot somit den Flüchtlingen eine trockene Bleibe bis die Unterkunft in der Turnhalle bezugsfertig war.
Der Gemeinderat erörtert nun nach seinen Möglichkeiten, wie man den Flüchtlingen auch weiterhin helfen und sie unterstützen kann.

Bild (© Hermann Haferkamp): Die Heimkehrer-Dankeskirche bot 30 Flüchtlingen einen trockenen Unterstand nach der Ankunft.

Pfarrer i.b.D. Theo Schwens feiert sein "Goldenes Priesterjubiläum"

Heimkehrer-Dankeskirche
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Am 21. Dezember 1965 wurde Pfarrer i.b.D. Theo Schwens in Duisburg durch Ruhrbischof Dr. Franz Hengsbach von Essen zum Priester geweiht. In diesem Jahr liegt seine Priesterweihe nunmehr 50 Jahre zurück. Ein Grund, um Gott zu danken für die Gnade der Priesterweihe. Sein "Goldenes Priesterjubiläum" wird der Jubilar am 4. Adventssonntag, 20. Dezember 2015, mit einem feierlichen Dankamt um 10:00 Uhr in der Kirche Heilige Familie, feiern. Alle Mitbrüder sind sehr herzlich zur Konzelebration oder Mitfeier in Chorkleidung eingeladen. Im Anschluss an die Eucharistiefeier lädt der Jubilar alle Anwesenden sehr herzlich zur Begegnung und zum Mittagsimbiss ins nahegelegene Gemeindeheim Heilige Familie ein. Er freut sich über die Mitfeier vieler Menschen und Weggefährten, die ihn in 50 Jahren priesterlichen Wirken begleitet und getragen haben.

Bild (© Christian Schnaubelt): Pfarrer i.b.D. Theo Schwens (links) führt den damaligen Apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset (rechts), am 2. Juni 2012 durch die Heimkehrer-Gedenkstätte in der Krypta der Heimkehrer-Dankeskirche.

Gemeinde-Wallfahrt nach Chartres (Frankreich) vom 30.09.2016 – 03.10.2016

Allgemein
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Die Gemeinde St. Franziskus lädt von Freitag, 30. September 2016, bis Montag, 3. Oktober 2016, herzliche zu einer Gemeinde-Wallfahrt nach Chartres (Frankreich) ein. Bei seinem kürzlichem Besuch in der Kirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche) Weitmar im Rahmen der Wanderausstellung „Frieden als Auftrag“ über das Leben und Wirken von Abbe Franz Stock lud Bischof Msgr. Michel Pansard von Chartres die Gemeinde zu einem Gegenbesuch ein. Diese Einladung möchten wir mit dieser Gemeinde-Wallfahrt nun im kommenden Jahr verwirklichen. Alle Gemeindemitglieder und auch Gäste lädt Pfarrer Norbert Humberg herzlich zur Teilnahme ein. Die Reise wird mit Unterstützung der Firma VIATOR-REISEN (Dortmund) durchgeführt. Bei der Wallfahrt werden auch die Wirkungsstätten von Abbé Stock in Frankreich besucht und besichtigt. Weiterhin gibt es eine Stadtführung in Chartres mit Besuch der berühmten Kathedrale und dem Glaskunstzentrum (mit Demonstration der Technik der Glasmalerei). Der Reisepreis pro Person beträgt ca. 330 EUR (abhängig von der tatsächlichen Teilnehmerzahl!). Eine unverbindliche Voranmeldung nimmt ab sofort das Pfarrbüro St. Franziskus (Tel.: 0234 431172, Email: st.franziskus.bochum-weitmar@bistum-essen.de) entgegen. Die Musikgruppen der Gemeinde unter Leitung von Kantor Helmut Leo werden einige Liturgiefeiern während der Wallfahrt musikalisch gestalten. Zudem wird es auch eine Begegnung mit Bischof Msgr. Michel Pansard geben. Alle interessierten Pilgerinnen und Pilger sind am Samstag, 24. Oktober 2015, 15:00 Uhr, zu einem Vortreffen in das Gemeindeheim Heilige Familie, Karl-Friedrich-Str. 107, 44795 Bochum-Weitmar, eingeladen. Erst nach dem Vortreffen ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Nähere Informationen zu der Wallfahrt nach Frankreich liegen auch am Schriftenstand aus. Weitere Informationen gibt es bei Gemeinderatsmitglied Christian Herker (Tel.: 0234 473453, Email: christianherker@st-franziskus-bochum.de).

Das Programm zum Download finden Sie hier.

Bild (© Frank Trompeter / Franz-Stock-Komitee für Deutschland): Kathedrale von Chartres

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Führungen durch die Heimkehrer-Dankeskirche können ab sofort online gebucht werden

Heimkehrer-Dankeskirche
Führungen für Gruppen durch die Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie und die Heimkehrer-Gedenkstätte in der Krypta können jetzt ab sofort auch direkt online gebucht werden.

 
Hier gelangen Sie direkt zum Anmeldeformular!

 

Heimkehrer-Dankeskirche Bochum-Weitmar öffnet am Tag des offenen Denkmals ihre Pforten

Heimkehrer-Dankeskirche
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Auch die Kirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche),  Karl-Friedrich-Str. 109, 44795 Bochum-Weitmar, wird an diesjährigen deutschlandweiten "Tag des offenen Denkmals", Sonntag, 13. September 2015, wieder ihre Pforten für interessierte Besucher öffnen. Die Führungen werden auf das Motto des diesjährigen Tages "Handwerk, Technik, Insustrie" abgestimmt. Die meisten Gegenstände, die in der Dauer-Ausstellung in der Heimkehrer-Gedenkstätte (Krypta der Kirche) ausgestellt sind, wurden von den ehemaligen Kriegsgefangenen von Hand gefertigt.


Öffnungszeiten am 13.09.2015:
11:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Öffentliche Führungen durch Kirche u. Krypta am 13.09.2015:
11:00 Uhr, 14:00 Uhr und 17:00 Uhr

Rahmenprogramm am 13.09.2015:

10:00 Uhr -
Hochamt in der Kirche

15:00 Uhr - 16:00 Uhr -
Geistliche Orgelmusik mit Frank Herker an der Stockmann-Orgel:
"Improvisationen zum Kreuzerhöhungsfest"
Hintergrund:
Mehr als 12 Millionen deutsche Soldaten und Zivilisten waren in Kriegsgefangenschaft. Sie haben in über 9.000 Lagern gelebt bzw. „gehaust“. Viele arbeiteten unter härtesten Bedingungen. Die das überlebt haben und zurückgekehrt sind, haben davon auf vielfältige Weise berichtet. Sie haben eine Stätte geschaffen, die Heimkehrer-Dankeskirche in Bochum, die Ausdruck ihrer Dankbarkeit vor Gott über ihre glückliche Heimkehr ist. Nachfolgende Generationen sollen erinnert werden: Das Recht auf Freiheit und Menschenwürde ist nicht selbstverständlich. Es muss stets ins Bewusstsein gerückt und bewahrt werden.
 
In der Krypta der Kirche befindet sich ein Museum. Es zeigt zahlreiche Gegenstände, die in den Lagern entstanden sind. Hinzu kommen eindrucksvolle Gemälde und Zeichnungen aus dem Alltagsleben der Lagerinsassen sowie eine Reproduktion der so genannten „Stalingradmadonna“. Auch für junge Menschen sind Kirche und Krypta in zweierlei Hinsicht lohnenswert. Zum einen erhalten sie Einblick in die dunklen Jahre der Geschichte. Zum anderen vermittelt der Ort ein tieferes Verständnis für ein Leben in Frieden und Freiheit.
 
Vikar August Halbe, fünf Jahre kriegsgefangener Priester im Ural, ließ aus Dank für die Rettung aus der Lagerhaft die Kirche errichten. Unterstützung erhielt er dabei vom Pfarrer der Pfarrei St. Franziskus Bochum-Weitmar, Adolf Ostendorf. Der Plan zum Bau der Dankeskirche wurde 1955 der Öffentlichkeit vorgestellt. Unterstützt durch den 1956 gegründeten Kirchbauverein konnten zwei Jahre später 20 Heimkehrer den ersten Spartenstich vollziehen. Am 12.12.1959 weihte Ruhrbischof Dr. Franz Hengsbach (Essen) die Kirche. Sie trägt den Namen „Heilige Familie“ und erinnert an die Heimkehr der Familie Jesu aus Ägypten. Seit 2005 steht das Gotteshaus unter Denkmalschutz und ist seit 01.09.2008 Filialkirche der neuen Gemeinde St. Franziskus Bochum-Weitmar.
 
Die Kirche ist ein Erinnerungsort von nationalem Rang, in der die historische und religiöse Erinnerung einer Generation von Kriegsteilnehmern ihren Ausdruck gefunden hat. Die architektonische Konzeption, die Krypta und das Bildprogramm der Fenster („Straße des Krieges“) stellen eine Gesamtheit dar. Mit dem großen Chorfenster „Lobgesang der Jünglinge im Feuerofen“ hat beispielsweise der Maler Wilhelm de Graaf als Kriegsteilnehmer seinen Dank ausgedrückt.
 
Von 1960 bis 2009 versammelten sich zahlreiche ehemalige Kriegsheimkehrer aus ganz Deutschland alljährlich am Sonntag nach Pfingsten (Dreifaltigkeitssonntag) zu ihrem alljährlichen „Heimkehrer-Danktag“.
 
Dieses Erbe der Heimkehrer wollen junge und alte Gemeindemitglieder auch weiterhin pflegen und erhalten.

 

 

Stiepeler Kloster lädt zu Exerzitien und Wallfahrt nach Rom ein

Allgemein

Im Oktober dieses Jahres lädt das Stiepeler Kloster zu drei geistlichen Tagen in ihr Kloster ein. Das Thema der Tage vom 2. bis 4. Oktober 2015 wird "Das Jahr der Barmherzigkeit" sein unter der Leitung von P. Markus Stark OCist und seinem Team. Anmeldungen werden im Zisterzienserkloster angenommen.
Hier alle Informationen auf einen Blick:

Anmeldung
Zisterzienserkloster Stiepel, Am Varenholt 9, 44797 Bochum-Stiepel
Tel.: 0234/77705-0
e-Mail: p.markus@kloster-stiepel.de

Kosten
53,00€ für Vollpension, zusätzlich freie Spende

Das Programm entnehmen Sie diesem Dokument.

 

Im Frühling nächsten Jahres, vom 30.3. bis 04.04.2016 veranstaltet das Zisterzienserkloster eine fünftägige Tageswallfahrt in die Ewige Stadt, nach Rom. Dort wird nach den Spuren der ersten Christen gesucht. Die Exerzitien bieten eine Vorbereitung für diese Fahrt, ein Nachtreffen ist zusätzlich geplant. Hier alle Informationen auf einen Blick.

Anmeldung
Zisterzienserkloster Stiepel, Am Varenholt 9, 44797 Bochum-Stiepel
Tel.: 0234/77705-0
e-Mail: p.markus@kloster-stiepel.de

Kosten
ca. 350€ pro Person (Ermäßigungen für junge Teilnehmer möglich)
bei Anmeldung eine Anzahlung von 100€

Leistungen
Bustransfer, Halbpension, Führungsgelder, Eintritte, Wochenkarte für öffentliche Verkehrsmittel
Flüge sollen in Kleingruppen selber gebucht werden!

Unterkunft
Domus Vitellia, Via Vitellia 95, 00152 ROMA (www.domusvitellia.it)

Alle gesammelten Informationen entnehmen Sie diesem Dokument.

Führungen durch die Heimkehrer-Dankeskirche

Heimkehrer-Dankeskirche
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Zukünftig sollen in der Kirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche) noch verstärkter als bisher Führungen für Gruppen - insbesondere auch für Schulklassen - angeboten werden. Nähere Informationen hierzu sind auch in Kürze in einer eigenen Rubrik auf der Gemeinde-Homepage abrufbar. Erfreulich ist vor diesem Hintergrund auch, dass die Stadt Bochum im Herbst 2015 die Heimkehrer-Dankeskirche in die sogenannte "Blaue Linie" (Nr. 29) mit den besonderen Sehenswürdigkeiten und touristischen Höhepunkten unserer Stadt aufnehmen wird. Daher führten Pfarrer i.b.D. Theo Schwens und Gemeinderatsmitglied Christian Herker kürzlich einige zusätzliche Kirchenführerinnen und -führer ein. Vielen Dank sagen wir schon jetzt allen Mitwirkenden für ihren ehrenamtlichen Einsatz und wünschen ihnen zugleich viel Freude bei der Arbeit, den Besucherinnen und Besuchern die einzigartige Geschichte des Gotteshauses sowie Kirche und Heimkehrer-Gedenkstätte in der Krypta zukünftig näher zu bringen. Zum Team der Kirchenführerinnen und -führer gehören zukünftig: Franz CeglarskiStefanie HedtfeldChristian HerkerUlrich HerkerWilhelm HermesHelmut LeitmannGerhard ObsadnyHans-Joachim SalmenWinfried SpyraPfarrer i.b.D. Theo Schwens. Bitte werben Sie für dieses Angebot auch in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis. Führungen durch Kirche und Krypta sind grundsätzlich kostenlos, um eine angemessene freie Spende für den Erhalt der Heimkehrer-Dankeskirche wird jedoch gebeten. Eine vorherige Buchung der jeweiligen Führung über das Pfarrbüro St. Franziskus Bochum (Frau Pahlke) ist aus organisatorischen Gründen erforderlich.