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Bericht der Zeitzeugin Helga Walbaum über Abbé Franz Stock

Heimkehrer-Dankeskirche

Vortrag Neues Gymnasium Bochum

Die Stadt Bochum (380.000 Einwohner), im ehemaligen Kohlerevier des Ruhrgebiets gelegen (Bundesland Nordrhein-Westfalen), hat vom 27. April bis 10. Mai 2015 die Wanderausstellung "Frieden als Auftrag" bein sich aufgenommen. Viele Veranstaltungen wie Messen und Gottesdienste, Vorträge, Konzerte, etc. haben während dieser Zeit unter Beteiligung von bedeutenden Persönlichkeiten, darunter wie nachstehend aufgeführt, stattgefunden.

Ich erwähne nur Msgr. Wiesemann, Bischof von Speyer (Partnerdiözese von Chartres); Professor Althaus, Domkapitular in Paderborn und Delegat im   Seligsprechungsprozeß für Franz Stock; Pater Prof. Stamm, Franziskaner und "Advocatus Diaboli" im Seligsprechungsprozeß; Msgr. Pansard, Bischof von Chartres;  Mitglieder des Vorstands des Franz Stock Komitee; Professor Rüttgers, ehemaliger Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, der in 2008 auf den Mont Valerien mit Präsident Sarkozy und am nächsten Tag nach Chartres gekommen ist.


Als  "Zeitzeugin" war ich gebeten worden, über Abbé Stock und das, was er für meine Familie während des Zweiten Weltkriegs getan hat, zu sprechen. Ich habe mich vom 24. bis 28. April  in Bochum aufgehalten.

   -  3 Schüler des Franz-Stock- Gymnasium Arnsberg/ Neheim sind gekommen, um ein Interview mit mir zu machen und auf DVD aufzunehmen.
    - Ich verbrachte einen Gesprächsabend in einer katholischen Studenten-verbindung unter jungen und weniger jungen Mitgliedern.

    - Vortrag in der Aula des Neues Gymnasium Bochum, einem rundum verglasten seit drei Jahren bestehenden Gebäude. Mehr als 300 Schüler waren anwesend und sehr aufmerksam.

Nach meinem Vortrag haben mir ungefähr zwanzig Schüler vielfältige und eindringliche Fragen gestellt. Als kleine Anekdote möchte ich anführen, daß ich auf die Frage: „Fühlen Sie sich mehr als Deutsche oder mehr als Französin?“  geantwortet habe, daß mich als Europäerin fühlte. Das hat  einen donnernden Applaus ausgelöst. Dem Vortrag folgte noch ein Interview mit Dom Radio, dem katholischen Radiosender von Köln. 

Heimkehrer- Dankeskirche

Die Ausstellung wurde in einer ganz einzigartigen Kirche, der Heimkehrer -Dankeskirche der Pfarrgemeinde Heilige Familie, Teil der Gemeinde Hl. Franziskus in Bochum. Sie wurde im Jahre 1959 in Erinnerung an die 12 Millionen deutschen Kriegsgefangenen, die nach Hause zurückkehren konnten, gebaut. Die Fenster erzählen ihre Leiden. Die Kirche steht unter dem Schutz Mariens, von der man eine wunderschöne Holzstatue bewunder kann.

Die Krypta wurde in ein Museum umgewandelt. Steine ​​tragen die Namen von 420 Gefangenenlagern in Europa, den USA und vor allem in Russland. Chartres hat dort ebenfalls einen Namensstein. Eine Vielzahl von Objekten, die von den Gefangenen während ihrer Haft angefertigt wurden, befinden sich in Ausstellungsvitrinen.  Es ist beeindruckend zu sehen, was sie mit praktisch nichts haben herstellen können. Es gibt auch die Schriften von der Zeit. Ein Altar erlaubt die Feier der Messe. Alles dies zusammen ist sehr bewegend.

Zisterzienserkloster Stiepel

Auf Wunsch des damaligen Bischofs Zeit wurden die Gebäude im Jahr 1988 mitten  in grüner, hügeliger Landschaft gebaut. 14 Mönche leben jetzt dort. Es ist ein Ort des Friedens, der Spiritualität und der Reflexion. Die Mönche sorgen auch für eine Herde Schafe und Bienenstöcke, um den Honig zu verkaufen. Die Zimmer sind komfortabel, das Essen ist gut und die Atmosphäre sehr familiär. Ich war sogar zu Kaffe und Kuchen anläßlich des Namenstages von einem  der Patres eingeladen.  Große Säle  ermöglichen es, Wallfahrten und andere Veranstaltungen durchzuführen.
Abschließend muss ich sagen, dass mein Aufenthalt sehr zufriedenstellend und manchmal bewegend war. Ich freue mich über das Interesse, dass junge Menschen für Abbé Stock zeigen, und hoffe,  dass zumindest einige seinem Beispiel folgen werden.

Gemeindefest Heilige Familie

St. Franziskus
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Das diesjährige Gemeindefest rund um die Kirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche), Karl-Friedrich-Str. 109, 44795 Bochum, findet am 13./14. Juni 2015 statt. Am 13. Juni 2015 ab 18 Uhr wird zum Dämmerschoppen und am 14. Juni 2015 ab 12 Uhr (nach der Familienmesse) zu den großen Feierlichkeiten auf dem Festplatz einladen.


Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher wieder ein reichhaltiges Angebot: Live-Musik von den Baked Potatoes, eine Tombola, eine große Hüpfburg sowie viele neue und bekannte Spiele für die kleinen Besucher.
Der Kindergarten wird auch seine Außenanlagen öffnen und auch ein Programm für die Kleinsten anbieten. Das allseits beliebte Domcafé wird wieder im Pfarrheim stattfinden. Auf dem Festplatz erwarten die Besucher verschiedene Schlemmereien und Stände.

Alle sind herzlich sehr herzlich zur Teilnahme eingeladen!
Das offizielle Plakat finden Sie hier in Originalgröße.

Sie spielen Klavier? - Wir suchen Sie!

Allgemein

Wir suchen musikalische Menschen, die unser Team von Aushilfsorganisten verstärken.

In unseren Gemeindekirchen sind nur drei hauptamtliche Kirchenmusiker tätig, sodass stets ein Bedarf an weiteren Organisten besteht. Wir möchten auch in Zukunft, dass die Sonntagsmessen musikalisch ansprechend gestaltet werden und freuen uns, wenn interessierte Damen und Herren dazu bereit wären. Wenn Sie über Vorkenntnisse im Klavierspiel verfügen und darüber hinaus gern Gottesdienste musikalisch mitgestalten möchten, wenden Sie sich an unseren koordinierenden Kirchenmusiker Herrn Helmut Leo. Sie erhalten dann je nach Interessensschwerpunkt Unterweisung an der Kirchenorgel im liturgischen Orgelspiel, im Orgelliteraturspiel, in Harmonielehre und Gehörbildung sowie in die liturgischen Aufgaben des Organisten. Zögern Sie nicht, Kontakt aufzunehmen!

Telefon: 0234 4524158 oder e-mail: h.leo@hoddle.de

Jazzkonzert mit Oliver Schoer & Matthias Bergmann

St. Franziskus
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Oliver Schroer (Kirchenorgel) & Matthias Bergmann (Trompete, Flügelhorn)
Eintritt frei, Kollekte am Ausgang
Sonntag, 14. Juni, 17.00 Uhr, Pfarreikirche St. Franziskus (Franziskusstr. 11, 44795 Bochum)

Der Bochumer Organist und Jazzpianist Oliver Schroer und Matthias Bergmann aus Köln an Trompete und Flügelhorn haben sich in den letzten Jahren ein Konzertprogramm mit Jazzkompositionen und Improvisationen für Kirchenorgel und Flügelhorn erarbeitet, das bereits in zahlreichen erfolgreichen Konzerten in Kirchen in ganz Deutschland und auf Festivals wie z.B. der Kölner Musiknacht 2006 und 2007 zu hören war.

Das Programm beinhaltet abwechslungsreiche Eigenkompositionen sowie eigens für diese ungewöhnliche Besetzung arrangierte Werke von Kenny Wheeler, Charlie Haden, Ralph Towner, Dollar Brand und John Coltrane. Neben getragenen, strahlenden Melodien sind auch leise, gedämpfte Trompetentöne, virtuose Orgelpassagen sowie freie Improvisationen zu hören.

Der Kölner Trompeter und Flügelhornist Matthias Bergmann leitet sein eigenes Quintett (CD Still Time, Jazz4ever 4789), ist Co-Leader im Quintett mit Paul Heller sowie gefragter Sideman u.a. in den Bands von Frank Sackenheim, Andreas Schnermann und Florian Ross. Er ist festes Mitglied im Cologne Contemporary Jazz Orchestra und in Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass und unterrichtet als Trompetendozent an der Musikhochschule Köln und der Glen Buschmann Jazz Akademie in Dortmund.

Oliver Schroer stammt aus Bochum und ist neben seiner Tätigkeit als studierter Kirchenmusiker sowie als studierter Jazzpianist in unterschiedlichen professionellen Bands und Projekten im gesamten Ruhrgebiet aktiv. Seit 1999 zahlreiche Konzerte und Einspielungen in unterschiedlichen Formationen und Genren: • solistisch als Pianist • in kammermusikalischen Ensembles • als Begleiter für Chanson, Kabarett und Jazz • bei Theater/Musical-Produktionen Zudem ist er freischaffend als Organist, Klavierlehrer und Korrepetitor tätig.

Beeindruckender Auftritt der Zeitzeugin Helga Walbaum am Neuen Gymnasium Bochum

Heimkehrer-Dankeskirche
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Bis zum letzten Platz war die Aula des Neuen Gymnasiums besetzt: Fast dreihundert Schülerinnen und Schüler versammelten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Dienstag, dem 28. April dieses Jahres, um den Vortrag von Helga Walbaum, einer Überlebenden der nationalsozialistischen Terrorherrschaft in Frankreich, über ihr eigenes Leben und auch den katholischen Priester Franz Stock, der in Kürze selig gesprochen und als Wegbereiter der deutsch-französischen Völkerverständigung in Frankreich als „Abbé Stock“ geehrt wird, zu hören. Dieser Zeitzeugenbericht einer deutsch-französischen und bis heute in Paris lebenden Frau, die trotz ihrer katholischen Konfession mit ihren Eltern auf Grund der Nürnberger Rassengesetze aus Nazi-Deutschland emigrieren musste, ist eine immer seltener werdende Gelegenheit, Schülerinnen und Schülern in der heutigen Zeit authentisch und vor allem persönlich Geschichte zu vermitteln. Sie sei, so Frau Walbaum, als getaufte und praktizierende Katholikin erst durch die Nationalsozialisten, bei denen „die Rasse und nicht mehr die Religion zählte“, zur Jüdin und damit zu einer verfolgten Emigrantin geworden. Insbesondere auch mit Hilfe des Priesters Franz Stock, der ihren jüdischen Vater aus der Gestapo-Haft befreite und seine Deportation in ein Konzentrationslager und damit seine Ermordung verhinderte, überlebte sie mit ihren beiden Eltern die Schrecknisse der Besetzung Frankreichs durch Nazi-Deutschland. Die Schülerinnen und Schüler stellten mit viel Empathie zahlreiche fundierte Fragen, die Frau Walbaum sehr beeindruckten. Ihrer Ansicht nach sei es, so Frau Walbaum, die sich als Europäerin fühlt und damit in der Aula viel Applaus erntete, dringend geboten, dass sich heute alle Menschen um ein verständnisvolles Miteinander und für die Werte in Europa einsetzen. Prozesse wie gegen den heute 93-jährigen KZ-Aufseher in Auschwitz hätten schon vor 50 Jahren geführt werden müssen und würden – so zum doch großen Erstaunen der Zuhörerschaft – heute ihrer Ansicht nach keinen Sinn mehr machen. Dr. Paul Reiter, Lehrer am Neuen Gymnasium Bochum, organisierte dieses Zeitzeugengespräch mit Christian Herker (Gemeinderat) und Meinolf Schwens (Franz-Stock-Komitee), da „es eminent wichtig ist, die letzten lebenden Zeitzeugen für unsere heranwachsende Generation authentisch hörbar und erlebbar zu machen.“ Zum Schluss des Zeitzeugengesprächs appellierte er an Anwesenden, „stets wachsam zu bleiben gegenüber Rassismus, Antisemitismus und Totalitarismus“. Und er betonte: „Wir Lebenden tragen heutzutage keine Schuld für die nationalsozialistischen Verbrechen, aber die Verantwortung dafür, dass sich derartige Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Zukunft nie mehr in deutschem Namen wiederholen.“

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Ehemaliger Ministerpräsident Rüttgers würdigt Abbé Franz Stock

Heimkehrer-Dankeskirche
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Vielerorts wird in diesen Tagen des 70. Jahrestages des Endes des 2. Weltkrieges (8. Mai 1945 - 8. Mai 2015) gedacht. So würdigte am diesjährigen Europatag, dem 9. Mai 2015, der ehemalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident Prof. Dr. Jürgen Rüttgers während eines Festaktes in der Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie in Bochum-Weitmar das Leben und Wirken von Abbé Franz Stock als Wegbereiter der deutsch-französischen Freundschaft im Rahmen der Wanderausstellung "Frieden als Auftrag", die in den vergangenen Wochen in der Bochumer Kirche präsentiert wurde. Rüttgers ist auch Mitglied des Ehrenkomitees der "Europäische Begegnungsstätte Franz Strock Chartres". Zu dieser Veranstaltung hatten die Konrad-Adenauer-Stiftung und die katholische Kirchengemeinde St. Franziskus Bochum-Weitmar am Samstagnachmittag in die Kirche eingeladen. Zahlreiche Zuhörer waren der Einladung gefolgt. Im Anschluss fand in der nahegelegenden evangelischen Emmauskirche in Bochum-Weitmar ein französischer Chanson-Abend. Georg Marekwica von der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bochum stellte dort einige Chansons vor und Margreth Dennemark vom Franz-Stock-Komitee für Deutschland erzählte etwas aus dem Leben von Abbé Stock. Für die kulinarische Verköstigung sorgten die Messdiener und Pfadfinder der Kirchengemeinde.

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(Bilder: © Franz-Stock-Komitee für Deutschland, Frank Trompeter)
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Wanderausstellung "Frieden als Auftrag" offiziell eröffnet

Heimkehrer-Dankeskirche
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Die Wanderausstellung "Frieden als Auftrag" über das Leben und Wirken von Abbé Franz Stock in der Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie Bochum-Weitmar wurde am Sonntag, 26. April 2015, offiziell eröffnet. Das Hochamt am Morgen feierte Domkapitular Prof. Dr. Rüdiger Althaus aus Paderborn, der Erzbischöfliche Delegat im Seligsprechungsverfahren für Abbé Franz Stock, gemeinsam mit Pfarrer i.b.D. Theo Schwens und Pater Markus Gebhard Stark OCist vom Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel. Nach dem feierlichen Gottesdienst, der vom Kirchenchor Heilige Familie unter der Leitung von Reiner Krosser musikalisch gestaltet wurde, wurde die Ausstellung offiziell durch den Pfarrer der Pfarrei St. Franziskus Bochum, Norbert Humberg, eröffnet. Auch die Bochumer Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz und ihr Vorgänger Ernst-Otto Stüber zählten zu den zahlreichen Ehrengästen. Darunter waren auch mit Dieter Lanz aus Neheim, ein ehemaliger Seminarist aus dem sogenannten "Stacheldrahtseminar" in Chartres (Frankreich), der die Wanderausstellung auch seinerzeit konzipiert hat, und Helga Walbaum aus Paris, zwei Zeitzeugen, die Abbé Franz Stock, noch persönlich kennengelernt und erlebt haben. Prof. Dr. Patrick Sensburg MdB, Mitglied des Beirates des Franz-Stock-Komitees für Deutschland, hielt ein Grußwort zur Ausstellungseröffnung. In seinem Eröffnungsreferat stellte Prof. Dr. Rüdiger Althaus das Leben und Wirken von Abbé Franz Stock in eindrucksvoller Weise vor. Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung ludt der KAB-Männerkochclub der Gemeinde alle Gäste zu einem Gemeindeessen ins nahegelegene Gemeindeheim ein. Die Ausstellung ist nun noch bis zum 10. Mai 2015 in der Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie, Karl-Friedrich-Str. 109, 44795 Bochum, zu besichtigen. Sie ist montags-freitags von 16 Uhr bis 19 Uhr sowie samstags, sonntags und feiertags von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

(Bild: © Herrmann Haferkamp:  Die Wanderausstellung "Frieden als Auftrag" wurde nun in der Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie offiziell durch Pfarrer Norbert Humberg (links) eröffnet. )

Bischof von Chartres feiert Pontifikalamt in Heimkehrer-Dankeskirche

Heimkehrer-Dankeskirche
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Der Bischof von Chartres (Frankreich), Msgr. Michel Pansard, besuchte am 2. und 3. Mai 2015 die katholische Kirchengemeinde St. Franziskus in Bochum-Weitmar. Der Besuch fand im Rahmen des Begleitprogramms zur Wanderausstellung "Frieden als Auftrag" über das Leben und Wirken des Abbé Franz Stock, die noch bis zum 10. Mai 2015 in der Filialkirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche) Bochum-Weitmar, Karl-Friedrich-Str. 109, 44795 Bochum, zu besichtigen ist, statt. Auf dem Programm stand am Samstagabend eine Begegnung mit Jugendlichen aus dem Jugendpastoralen Zentrum Lichtblick während einer nächtlichen Vigilfeier. Den Höhepunkt des Bischofs-Besuches bildete am Sonntagmorgen ein feierliches Pontifikalamt in der Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie. Gemeinsam mit Pfarrer Norbert Humberg, Pfarrer i.b.D. Theo Schwens, Domkapitular Prof. Dr. Rüdiger Althaus (Paderborn), Pastor Franz Schnütgen (Arnsberg), Pastor Wilfried Göddeke feierte Bischof Pansard diesen Gottesdienst. Auch 5 neu geweihte Diakone aus den (Erz-)Bistümern Paderborn, Erfurt und Fulda nahmen teil und assistierten in der Liturgie. In seiner Predigt sagte der Bischof: "[...] Dieser Aufruf, Baumeister des Friedens und der Versöhnung zu sein, wird das ganze Leben dieses Mannes, dieses Christen und Priesters, der Abbé Franz Stock ist, des Dieners Gottes Franz Stock, kennzeichnen. Während der Kriegsjahre wird er die Gefangenen der Gestapo in den Gefängniszellen von Fresnes oder Cherche Midi besuchen und er wird hunderte von ihnen auf dem Weg an die Erschießungspfähle auf dem Mont Valérien begleiten.' Sie glaubten an den Himmel oder sie glaubten nicht an ihn.' - wenn er ihnen begegnete, hat er das Vertrauen dieser französischen Gefangenen, denen gegenüber er in Wirklichkeit begegnet wie Brüdern, erlangt und niemals verraten. [...]" Am Ende des Gottesdienstes, der vom Chor und Orchester der Gemeinde St. Franziskus unter der Leitung von Kantor Helmut Leo ("Mainzer Messe" von Thomas Gabriel) musikalisch gestaltet wurde, lud der Bischof die Gläubigen der Gemeinde St. Franziskus Bochum-Weitmar spontan zu einer Gemeinde-Wallfahrt nach Chartres ein. Der Bischof übernachtete während seines Aufenthaltes bei den Zisterziensermönchen des Klosters Bochum-Stiepel.

(Bild: © Herrmann Haferkamp Gruppenfoto aller in der Liturgie Mitwirkenden nach dem Pontifikalamt mit Bischof Pansard in der Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie in Bochum)

Erster Besucher

Heimkehrer-Dankeskirche
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Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann von Speyer war der erste Besucher der Wanderausstellung "Frieden als Auftrag" in der Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie. Begrüßt wurde der Bischof am Kirchenportal von Pfarrer Norbert Humberg sowie einigen weiteren Vertretern der Gemeinde St. Franziskus. Pfarrer i.b.D. Theo Schwens führte den Speyerer Bischof anschließend durch die Kirche und die Heimkehrer-Gedenkstätte in der Krypta sowie natürlich die Ausstellung. Beeindruckt zeigte sich der Bischof vor allem auch von der besonderen Intention der Heimkehrer-Dankeskirche. Nach dem Besuch der Heimkehrer-Dankeskirche reiste der Bischof weiter zum Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel. Dort referierte der Bischof im Rahmen der Vortragsreihe "Auditorium Kloster Stiepel" in eindrucksvoller Art und Weise über das Leben und Wirken von Abbé Franz Stock.

(Bild: © Herrmann Haferkamp v.l.n.r.): Pater Markus Gebhard Stark OCist, Bischof Dr. Karl-Heinz-Wiesemann, Pfarrer Norbert Humberg, Pfarrer i.b.D. Theo Schwens, Pater Placidus Beilicke OCist, Christian Herker und Ulrich Herker

"Sieben Gründe" die Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie zu besuchen

Heimkehrer-Dankeskirche
In der Reihe „Sieben Gründe, warum Sie diese Kirche gesehen haben sollten" führt das Bistumsmagazin "Bene" diesmal nach Bochum-Weitmar, in die Heimkehrer-Dankeskirche Hl. Familie. Pfarrer Theo Schwens i.b.D. erzählt, warum dieses Gotteshaus so sehenswert ist. Ein kurzer Bericht dazu befindet sich in der Prinausgabe des Magazins "Bene". Auf der Homepage des Bistumsmagazins befinden sich zusätzlich noch 7 sehr interessante Videos mit den kompletten Ausführungen und Erläuterungen von Pfarrer i.b.D. Theo Schwens. Zu finden sind diese Videos unter folgendem Link in der Onlineausgabe von "Bene" im Internet: